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Orgelkonzert Konstantin-Basilika am 8. August 2018

Am Mittwoch, dem 8. August 2018 beginnt um 20.30 Uhr das sechste Orgelkonzert des diesjährigen Internationalen Orgelsommers in der Konstantin-Basilika.

Stefan Madrzak, Domorganist an St. Patrokli zu Soest, spielt an der symphonischen Eule-Orgel der Basilika Werke von Alfred Hollins, Théodore Dubois, Louis Vierne, Max Drischner, Ludwig van Beethoven sowie eine Improvisation.

Bis zum 22. August wird es jeden Mittwoch ein weiteres Orgelkonzert in der Basilika geben mit renommierten Orgelkünstlerinnen und -künstlern aus dem In-und Ausland.

Karten zu 6 € / 3 € (ermäßigt) sind an der Abendkasse erhältlich oder auch im Vorverkauf unter www.ticket-regional.de

Der 1977 in Wesel (NRW) geborene Stefan Madrzak ist heute als Organist, Arrangeur und Improvisator tätig und geht neben seinen Aufgaben als Domorganist und Kantor an St. Patrokli (Soest) einer vielseitigen Konzerttätigkeit nach.

Sein Repertoire umfasst sowohl klassische Werke der Orgelliteratur aus sechs Jahrhunderten als auch eigene Transkriptionen von Werken der Orchester- und Klavierliteratur. Seine Improvisationen sind u.a. durch experimentelle Klänge gekennzeichnet.

Nach dem Studium der Kirchenmusik (A-Examen, Aachen), der künstlerischen Reifeprüfung "Orgel" (Prof. Johannes Geffert, Köln) sowie privater Studien im Bereich der Improvisation (Ansgar Wallenhorst, Ratingen) wurde er 2009 zum Domorganisten und Kantor an St. Patrokli in Soest ernannt. Neben dem Organistendienst sowie der Leitung verschiedener Ensembles (Kinderchor, Jugendchor, Domchor, Kammerchor) initiierte Stefan Madrzak dort ein breit gefächertes Konzertangebot, das neben verschiedenen Orgelmusikformaten auch Chor- und Kammermusiken umfasst.

Gleichzeitig geht er einer umfangreichen Konzertätigkeit nach, die ihn bislang an bedeutende Kirchen und Kathedralen Europas führte (Berliner Dom, Hamburger Michel, Antwerpen Kathedrale, Gniezno Kathedrale). Im Mai 2015 gastierte er im Rahmen einer 16-tägigen Kalifornienreise in der St. Marys Cathedral (San Francisco) und der Cathedral of our Ladys of the Angels (Los Angeles) erstmalig in den USA.

Seine musikalische Vielseitigkeit äußert sich zudem in innovativen Konzertprogrammen, welche die Orgel in unterschiedlichen Kontexten einem breiten Publikum vermitteln möchte. So führte er beispielsweise Olivier Messiaens "La nativite du seigneur" in Kombination mit einer Livepainting-Performance im Soester Dom auf.

Im Bereich der Improvisation kombiniert Madrzak die Kunst des Stegreifspiels häufig mit der Literatur; so z. B. auf Texte des englischen Autors Oscar Wilde.

Durch Orgelführungen und spezielle Kinderprogramme (Peter und der Wolf, Der Nussknacker) führt Madrzak zudem ein junges Publikum an das Instrument „Orgel“ heran.

Für die seltene Kombination von Orgel und Schlagzeug verfasste er eigene Arrangements von Orgel- bzw. Klavierwerken. Aus der Zusammenarbeit mit dem Soester Schlagzeuger Günter Bönner entstanden so bereits zwei CD-Einspielungen. 2012 nahm Madrzak sein erstes Soloalbum auf, das unter dem Titel "Symphonic Thunder" Werke von Bach, Widor, Rachmaninov u.a. umfasst sowie Improvisationen im Stil der Minimal Music.

Des Weiteren bildete er sich im Bereich der "Dispokinese" (Körperhaltung des Musikers) beim renommierten Begründer dieser physiologischen Fachrichtung G. O. van de Klashorst in Mülheim fort.


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