Der heutige Innenraum

Nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg (14.8.1944) wurde die Basilika bewußt ohne Schnörkel und Verzierungen, gewissermaßen als Rohbau wiederhergestellt und am 9.12.1956 wieder eingeweiht. Von der wilhelminischen Ausstattung sind heute nur noch die Köpfe der fünf ehemaligen Apsisfiguren zu sehen. An der Ostwand, in der Nähe der Tür zur Sakristei stehen, auf Stehlen aus Muschelkalkstein, Christus in der Mitte und zu seinen Seiten je zwei Evangelisten.

Der Künstler Eugen Keller (Hör-Grenzhausen) schuf das Baptisterium mit einem Mosaik aus Schiefer und Goldglas und der bronzenen Taufschale, die auf einem römischen Kapitell steht. Im Taufbecken steht auch der Osterleuchter, ein Bronzeguss des Bildhauers A. Rickert. Eugen Keller schuf auch die drei Kanzelmosaike mit dem Thema "Friede in der Heilsgeschichte".

1962 wurde in die vorderste Fensternische die Orgel der Firma Schuke (Berlin) eingebaut und im Juni 1962 eingeweiht. Erst mit der neue Hauptorgel der Firma Eule (Bautzen) wurde der Wiederaufbau der Kirche zum Erlöser abgeschlossen.

Bildergalerie Innenraum

Blick auf den AltarAltar mit AntependiumKreuze - Altarkreuz: der segnende am Kreuz (Albert Schilling)Blick auf die Südwand mit der Eule-OrgelBaptisterium mit OsterkerzeDie TaufschaleKöpfe der Kaupert-Figuren (Christus und die vier Evangelisten)Christus und MarkusDie Kanzel mit den Mosaiken von Eugen KellerKanzelmosaik - PfingstenKanzelmosaik - NoahKanzelmosaik - Der Engel bei den HirtenVotivleuchter