Die Gemeinde Wirschweiler-Allenbach-Sensweiler

Die drei Dörfer der Kirchengemeinde Wirschweiler-Allenbach-Sensweiler liegen am Südhang des Idarwaldes, innerhalb der Verbandsgemeinde Herrstein im Landkreis Birkenfeld. Die evangelische Gemeinde der drei Dörfer Wirschweiler und Allenbach und Sensweiler blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Das Pfund, mit dem die Kirchengemeinde wuchern kann, sind die Kirchen.

Gottesdienste:

Die Gottesdienste werden in einem solchen Turnus gefeiert, so dass die Gemeinde in Wirschweiler und Allenbach dreimal monatlich „versorgt“ werden. In Sensweiler ist die Gemeinde 14-tägig zum Gottesdienst eingeladen.

Gemeindearbeit:

Sowohl junge wie alte Menschen finden in der Kirchengemeinde ein Angebot. Kindergottesdienst, Gitarren- und Flötengruppe und Bücherei bieten Treffs und Chancen der Bildung.

Senioren kommen zum Gemeindenachmittag zusammen.

Die Frauen treffen sich in den örtlichen Frauenhilfegruppen.

Wer gerne singt, macht im Frauenchor mit.

Gemeindeleben in Wirschweiler:

In den ersten drei Sonntagen im Monat sind die Kinder um 10.00 – 11.00 Uhr zum Kindergottesdienst eingeladen.

Die Flötengruppe trifft sich mittwochs um 15.00 Uhr.

Der Gitarrenkurs wird dienstags um 17.10 Uhr angeboten.

Die Frauenhilfe lädt 14-tägig, mittwochs um 20.15 Uhr zu ihren Treffen ein.

Die Probe des Frauenchores findet im Wechsel mit der Frauenhilfe statt, mittwochs um 20.15 Uhr.

An diesen Tagen trifft sich nachmittags um 15.00 Uhr der Seniorenkreis.

Alle Veranstaltungen finden im Gemeindehaus, Hauptstraße 45, statt.

Gemeindeleben in Sensweiler:

Die Krabbelstube ist montags um 10 Uhr geöffnet.

Die Frauenhilfe trifft sich ab 12. 09.2000 wieder alle 14 Tage dienstags im Pfarrsaal, Hauptstr. 31

Die Seniorengymnastikgruppe trifft sich montags um 14 Uhr.

Gemeindeleben in Allenbach:

Das besondere Angebot der Gemeinde für Kinder und Jugendliche:

Die Bücherei im Gemeindehaus neben der Kirche bietet einen Abholservice für Interessierte aus den Dörfern der Kirchengemeinde nach Anmeldung im Pfarrhaus.

Kindergottesdienst wird in der Schulzeit freitags um 17.15 Uhr gefeiert.

Zum Gemeindenachmittag sind die älteren Mitbürger jeden dritten Donnerstag um 15 Uhr im Monat ins Gemeindehaus eingeladen.

Die Frauenhilfe trifft sich nach der Sommerpause wieder ab dem 3.10.2000 dienstags 14-tägig um 20 Uhr im Gemeindehaus.

Die Kirche in Wirschweiler

Mitten im Dorf gelegen, lädt die Kirche zum Nähertreten ein. Wer in die Kirche hineingeht, und sich umschaut, staunt über die drei Ausstellungstücke hinter dem Altar: Ein eisernes Kirchtumkreuz, einen Glockenklöppel und ein gußeisernes Grabkreuz aus dem Jahre 1859. Die Kirche, die inmitten eines ehemaligen Kirchhofes steht, wird schon im 15. Jahrhundert als Pfarrkirche erwähnt.

Nach Einführung der Reformation in der hinteren Grafschaft Sponheim werden auch in Wirschweiler nach der Kirchenvisitaion 1567 die Nebenaltäre weggeschafft. Der Taufstein ist erhalten geblieben, weil man ihn mit einer Platte abdeckte und als Altartisch benutzte. Das Langhaus der heutigen Kirche entstand nach Renovierungsarbeiten 1711. Der mit dem Schiff durch eine rundbogige Öffnung verbundene Turm stammt aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts.

Geschichte: Wirschweiler und Allenbach

Da die Pfarrei Wirschweiler den Pfarrort Sensweiler mit seinen Filialen geographisch umfasste, nimmt man auch Kontakte an. In der Zeit kurz vor Einführung der Reformation wurde Wirschweiler von dem Pfarrer in Allenbach mitbetreut, wie aus einem Bericht über Streit um die Zehntabgaben der Wirschweilerer Gemeinde aus dem Jahre 1550 hervorgeht. 1557 wurde in den zur hinteren Grafschaft Sponheim gehörenden Gemeinden die Reformation eingeführt.

1555 gab es in Wirschweiler einen eigenen Pfarrer, der zum evangelischen Glauben übertrat. Im 30-jährigen Krieg starben durch Plünderungen und Pest so viele Menschen, dass die beiden Pfarreien wieder vereint wurden. Nach dem Tod des Allenbacher Pfarrers Musculus übernahm dessen Sohn 1632 beide Pfarreien. Allenbach und Wirschweiler bleiben bis 1753 zusammen mit dem Pfarrsitz in Wirschweiler. Nach dem Tode des Pfarrers verlangte Allenbach einen eigenen Pfarrer und bekam ihn auch. 1820 kamen die Gemeinden wieder zusammen. Das Filial Bruchweiler wurde dabei abgetrennt und der Pfarrei Sensweiler zugeteilt.

Die Kirche in Allenbach

Die Geschichte der Kirche in Allenbach ist eng verbunden mit der des Schlosses . Das sieht der Interessierte auf einen Blick an der Informationstafel neben der Kirche. Dort stehen unter „einem Dach“ die wichtigsten Daten für beide Bauten. Wahrscheinlich stand auf dem Gelände des Schlosses schon früh eine Kapelle. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahre 1781 und wurde anstelle der alten Kirche erbaut, die 1777 so baufällig geworden war, dass Einsturzgefahr drohte. 1832 wurde die Stumm-Orgel eingebaut.

Geschichte:

Da die Pfarrei Wirschweiler den Pfarrort Sensweiler mit seinen Filialen geographisch umfasste, nimmt man auch Kontakte an. In der Zeit kurz vor Einführung der Reformation wurde Wirschweiler von dem Pfarrer in Allenbach mitbetreut, wie aus einem Bericht über Streit um die Zehntabgaben der Wirschweilerer Gemeinde aus dem Jahre 1550 hervorgeht. 1557 wurde in den zur hinteren Grafschaft Sponheim gehörenden Gemeinden die Reformation eingeführt.

1555 gab es in Wirschweiler einen eigenen Pfarrer, der zum evangelischen Glauben übertrat. Im 30-jährigen Krieg starben durch Plünderungen und Pest so viele Menschen, dass die beiden Pfarreien wieder vereint wurden.

Nach dem Tod des Allenbacher Pfarrers Musculus übernahm dessen Sohn 1632 beide Pfarreien. Allenbach und Wirschweiler bleiben bis 1753 zusammen mit dem Pfarrsitz in Wirschweiler. Nach dem Tode des Pfarrers verlangte Allenbach einen eigenen Pfarrer und bekam ihn auch.

1820 kamen die Gemeinden wieder zusammen. Das Filial Bruchweiler wurde dabei abgetrennt und der Pfarrei Sensweiler zugeteilt.

Die Kirche in Sensweiler

Die Kirche in Sensweiler, auf einer kleinen Anhöhe gelegen, imponiert durch ihren massiven Turm. Die Gedenkplatte an der Südseite erinnert an die Gefallen der beiden Weltkriege. Der Kircheninnenraum fasziniert durch die Fensterbilder, u.a. ein streng blickender Martin Luther, und den in ein warmes Licht getauchten Altarraum. Das besondere Kleinod der Kirche ist die alte Glocke. Sie wurde im 16. Jahrhundert gegossen und zählt zu den ältesten Glocken innerhalb der ganzen Landeskirche.

Geschichte:

Sensweiler gehörte zum wildgräflichen Amt Wildenburg. Als die Reformation um 1550 eingeführt wurde, umfaßte die Pfarrei noch Schauren, Kempfeld. und den wildenburgischen Anteil von Bruchweiler. Am Anfang des 19. Jahrhundert wuchs die Gemeinde so, dass man zwei Pfarrer nebeneinander einstellte. Die Teilung in Sensweiler – Bruchweiler und Schauren – Kempfeld erfolgte 1840. Die Gemeinde war selbständig bis der 1951 eingeführte Pfarrer Gundel in Pension ging.