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Orgelträume aus Osteuropa auf der Eule-Orgel

Trier - Am Mittwoch, dem 24. Juli 2019 beginnt um 20.30 Uhr das 4. Orgelkonzert des Internationalen Orgelsommers in der Ev. Kirche zum Erlöser (Konstantin-Basilika). Zu Gast ist an diesem Abend KMD Ruth Forsbach (Remscheid).

(c) Ruth Forsbach

Ihr Programm trägt den Titel "Orgelträume aus Osteuropa" und bringt überwiegend romantische Orgelmusik aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Rumänien zu Gehör, darunter Werke von Antonín Dvorák (Largo aus der Symphonie "Aus der neuen Welt"), Leoš Janá?ek, Zoltán Kodály und Petr Eben (Laudes I).

Der Eintritt beträgt 6,- € / 3,- € (ermäßigt). Karten sind an der Abendkasse erhältlich (Einlass ab 20 Uhr) oder im Vorverkauf unter www.ticket-regional.de

RUTH FORSBACH studierte nach dem Abitur an der Robert-Schumann-Musikhochschule ihrer Heimatstadt Düsseldorf (Staatliches Musiklehrerexamen Klavier, Liedbegleitung und Orgel). Studium der Musikwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität zu Köln. Orgel-Studium in der Konzertklasse Prof.Gerd Zacher an der Folkwang Musikhochschule Essen-Werden: Künstlerische Abschlussprüfung Orgel, Kirchenmusik-Examen. Meisterkurse Orgel u.a. bei Gaston Litaize und Lionel Rogg. Kirchenmusikalische Tätigkeit in Düsseldorf (Altlutherische Erlöserkirche) und Moers (Ev. Stadtkirche). Von 1977- 2015 war sie Kantorin der Ev. Stadtkirche Remscheid, von 1990 - 2013 auch Kreiskantorin und Synodalbeauftragte für Kirchenmusik im Evangelischen Kirchenkreis Lennep. 1999 wurde sie von der Landeskirche zur Kirchenmusikdirektorin ernannt. Sie ist Mitglied im Prüfungsausschuss für Kirchenmusiker der Evangelischen Kirche im Rheinland und war stellvertretende Vorsitzende der Bergischen Gesellschaft für Neue Musik (BeGNM) von 1997 bis 2012. Insgesamt 8 Bergische Biennalen für Neue Musik wurden von ihr mit geplant und durchgeführt. In zahlreichen Konzerten (Orgel, Chor, Klavier-Kammermusik) stellt Ruth Forsbach fast das gesamte Spektrum geistlicher Musik vom Frühbarock bis heute dar. Schwerpunkte sind die Wiederentdeckung unbekannter Musik der Romantik und vor allem die Pflege zeitgenössischer geistlicher Musik. So gründete sie das "Neue Klangfest Remscheid", das von 2012 bis 2015 dreimal stattfand. Sie ist mit vielen Komponisten bekannt und befreundet, zahlreiche Werke wurden ihr gewidmet und von ihr uraufgeführt. Zusammenarbeit u.a. mit Petr Eben (1929 - 2007), Henning Frederichs (1936 - 2003), Gaston Litaize (1908 - 1991), Jürg Baur (1918 - 2010), Karl Michael Komma (1913 - 2012), Lionel Rogg (*1936), Oskar Gottlieb Blarr (*1934), J. H. Burgmann (*1936), Jörg Herchet (*1943) Lutz-Werner Hesse (*1955), Werner Rizzi (*1953), Thomas Holland-Moritz (*1948), Stefan Heucke (*1959), Thomas Blomenkamp (*1955), Hans Peter Türk (*1940), Ladislav Moravetz (*1972). Sie unternimmt Konzertreisen ins In- und Ausland (England, Frankreich, Österreich, Polen). Vor allem aber liegen ihr Tschechien, die Slowakei und seit 2018 auch Siebenbürgen / Rumänien am Herzen. Besondere Konzerte gab sie in jüngster Zeit in der Kathedrale von Quimper, zum wiederholten Mal im Altenberger Dom und unternahm eine Konzertreise an historische Orgeln in Siebenbürgen (u.a. Mediasch und Kronstadt). Gleich nach der Wende 1990 wurde die neu gegründete Kirchenmusikschule der Kirche der Böhmischen Brüder in Krom??iž (heute in Olmütz / Mähren) von der Stadtkirchengemeinde und dem Chor finanziell und durch zahlreiche Besuche unterstützt. Dort gab Ruth Forsbach viele Seminare und Konzerte. Ebenso häufig spielte sie in Prag (u.a. beim Orgelfestival der St. Jakobskirche, in St. Kliment, Salvatorkirche und in der Musikhochschule HAMU), beim Forfest-Festival in Krom??iž und bei Festivals in Kou?im und ?eska T?ebova. Ruth Forsbach hat einige CDs mit Orgel- und Chormusik eingespielt. Seit 2015 arbeitet sie im Klavierduo mit der Pianistin Uta Klisch. 2019 entstand eine WDR-Produktion mit allen Orgelwerken des Spätromantikers Felix Woyrsch (1860-1944). Weitere Informationen unter www.ruth-forsbach.de


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