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Viele Ritter in Veldenz zum Start des Pilgerritts nach Santiago de Compostela

Veldenz - Wie Graf Gerlach V. vor 750 Jahren kam Dr. Gilbert Haufs-Brusberg am 31. März kurz nach 8 Uhr unter Glockengeläut von Schloss Veldenz zur Ev. Kirche Veldenz in mittelalterlichem Grafengewand auf dem Pferd geritten, um dort vom evangelischen Pfarrer Thomas Berke und vom katholischen Pastor Andreas Kern den Segen für die Pilgerreise „hoch zu Ross“ nach Santiago de Compostela zu empfangen.

Das Foto zeigt vorne Dr. Gilbert Haufs-Brusberg mit Ehefrau und Sohn im Kreis der Johanniter-Ritter. Hinten v. l. Pfarrer Thomas Berke und Pastor Andreas Kern.

Vor der Kirche wartete auf ihn eine große Menschenmenge, bestehend aus Rittern des Johanniter-Ordens, dem "Gefolge" in mittelalterlichen Gewänden, seiner großen Familie und vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Veldenz und Umgebung. In der Andacht stellte Pfarrer Berke das Motiv von Dr. Haufs-Brusberg für seine aufwändige Pilgerreise in 92 Tagesritten über 2376 km in den Mittelpunkt: Er wolle damit als bewusster lutherischer Christ nicht seine Sünden abarbeiten, sondern "seinem Gott" danken für all das Gute, das er auf seinem Lebensweg erfahren habe. Zusammen mit Pastor Kern übergab er ihm den "Feste-Burg-Kalender" mit Andachten für jeden Tag sowie einen Lesekurs "In 99 Tagen durch die Bibel". Nach dem Zuspruch des Segens zog Dr. Haufs-Brusberg mit den Johanniter-Rittern und dem Mittelalter-Gefolge aus der Kirche aus, um dort nach einigen Fotos auf sein Pferd zu steigen und den ersten Tagesritt über Klausen nach Schweich zu beginnen. Sein Ziel im nordspanischen Santiago de Compostela wird er Ende Juni erreichen.


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