Nachrichten

Musik als universelle Sprache - Interreligiöses Konzert zum Weltreligionstag in Trier

Foto: Saif Al-Khayyat | oudmusic.de

Trier - Anlässlich des Weltreligionstages findet am Sonntag, 20. Januar 2019, um 17 Uhr bereits zum zehnten Mal im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais in Trier ein interreligiöses Konzert statt. Es wird vom Arbeitskreis für interreligiösen Dialog Trier organisiert, beteiligt sind Musiker und Ensembles, die in den Traditionen der Juden, Muslime, Christen und Baha’i musizieren werden.

Saif Al-Khayyat wird Lieder aus dem arabischen Kulturraum auf der Oud spielen und die Musikgruppe aus der Pfarrgemeinde Hl. Edith Stein unter Leitung von Hildegard Knebel bietet jüdische Lieder dar. Für die christliche Musiktradition wird von den Chören der Katholischen Kirchengemeinden St. Peter Ehrang und St. Jakobus Biewer unter Leitung von Kantor Axel Simon geistliche Chormusik zu hören sein und für die Baha’i wird die Gruppe EinKlang aus Leimen vertonte Texte vortragen. Vertreter der beiden Kirchen sowie der jüdischen, muslimischen und Baha’i-Gemeinde werden das Konzert mit Textbeiträgen abrunden. Die Feiern zum Weltreligionstag, die in Trier inzwischen Tradition haben, wollen das Verständnis füreinander und Begegnungen über die kulturellen und Bekenntnisgrenzen hinaus fördern. Der Eintritt ist frei.

Die Besucher sollen die in Trier vertretenen Religionsgemeinschaften kennenlernen. Das Konzert zum Weltreligionstag möchte ein Zeichen setzen für ein friedliches Miteinander, für Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Glaubenstraditionen von Menschen, die mitten unter uns leben. Musik soll die universelle Sprache sein, die diese kulturelle Vielfalt zusammenführt.

Der Weltreligionstag, der seit 1951 in mittlerweile 80 Ländern regelmäßig begangen wird, wird regelmäßig in Trier gefeiert. Er möchte die Menschen vertrauter machen mit den Glaubenstraditionen dieser Welt. Die Konzerte im Januar sind zu einer Tradition zum Jahresbeginn geworden. In den letzten zehn Jahren fanden sich mehr als 2000 Zuhörer und Zuhörerinnen ein.


Bookmark and Share