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Orgelkonzert in der Konstantin-Basilika am 1. August 2018

Am Mittwoch, dem 1. August 2018 beginnt um 20.30 Uhr das fünfte Orgelkonzert des diesjährigen Internationalen Orgelsommers in der Konstantin-Basilika. Der tschechische Konzertorganist Pavel Kohout (Prag) spielt an der symphonischen Eule-Orgel der Basilika die 9. Symphonie ("Aus der neuen Welt") von Antonin Dvorak in einer Orgelfassung.

Bis zum 22. August wird es jeden Mittwoch ein weiteres Orgelkonzert in der Basilika geben mit renommierten Orgelkünstlerinnen und -künstlern aus dem In-und Ausland. Karten zu 6 € / 3 € (ermäßigt) sind an der Abendkasse erhältlich oder auch im Vorverkauf unter www.ticket-regional.de

Pavel Kohout (*1976) gehört zu den erfolgreichsten Konzertorganisten seiner Generation, davon sprechen viele Konzertauftritte in renommierten Orgelfestivals und Konzertsälen weltweit. Bereits 1995 und auch 1998 gewann er 1. Preise bei Internationalen Orgelwettbewerben in Ljubljana (Slowenien); gleichzeitig erhielt er den „Dancing Angel“ (Preis von der European Union of Music Competitions). 1999 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb M. K. Ciurlionis in Vilnius (Litauen).

Seinen größten Erfolg hatte Pavel Kohout bei dem internationalen Orgelwettbewerb in Tokio 2000 (Japan), wo er neben weiteren 68 Kandidaten nach Vorauswahl aus aller Welt den 1. Preis, die Goldmedaille, sowie den Johann-Sebastian-Bach-Preis gewann. Darüber hinaus war er Finalist und erhielt zahlreiche internationale Haupt- und Spezialpreise an den internationalen Orgelwettbewerben in Prag, Poznan, Kaliningrad, Brügge, Lübeck. Seine Musikausbildung erhielt er zunächst am Prager Konservatorium, wo er 1996 als Schüler von Jan Kalfus das Solistendiplom für Orgel mit Auszeichnung erwarb. In den Jahren 1999 – 2000 studierte er am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam bei dem Spezialisten für Alte Musik, Prof. Jacques van Oortmerssen. Im Jahr 2002 schloss er sein Magisterstudium im Konzertfach Orgel, Improvisation und Pädagogik an der Hochschule für Musik in Prag bei Prof. Jaroslav Tuma ab. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei den Professoren Ludger Lohmann, Harald Vogel, Michel Bouvard und Olivier Latry teil. Weiterhin erweiterte er sein Wissen über die authentische Interpretation der alten böhmischen und süddeutschen Orgelmusik im postgraduellen Studium an der Prager Akademie und 2010 erhielt er den PhD degree. Zahlreiche Konzertengagements führten ihn als Solist bereits in fast alle Länder Europas: Deutschland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Lettland, Litauen, Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Slowakei, Ungarn, Ukraine, Rumänien, Serbien, Kroatien, Montenegro, Moldawien, Monaco, in die Schweiz und Niederlande, Luxembourg sowie nach Russland, Georgien, Syrien, Israel, China, Japan, Australien, Neuseeland und in die USA. Er gastierte auf internationalen Musikfestivals in Prag, Berlin, Frankfurt am Main, Moskau, Sochi, Haarlem, Amsterdam, Zaragoza, Lissabon, Monaco, Jerusalem, Sapporo, Tokio, Hongkong, Sydney, Washington DC, San Francisco u.a. Sein außergewöhnlich erfolgreiches Australien-Debüt hatte er 2008 mit dem Orchester Victoria an der Konzertorgel der Town Hall zu Melbourne (Australien). Als Lehrer unterrichtet Pavel Kohout häufig im Rahmen verschiedener internationaler Interpretationsseminare. Neben vielen Live-Mitschnitten seiner Konzerte (z. B. Radio 3 ORB und NDR, ABC, EBU, Slowakisches Radio) arbeitet er regelmäßig mit dem Staatlichen Tschechischen Rundfunk am Projekt „Historische Orgeln“ sowie nimmt verschiedene CDs auf: Mundt-Orgel 1673 in der Teynkirche in Prag; Katzer&Weltzel-Orgel 1738 in Prager Loreto; Bach-CD an der Brachtl-Kansky-Orgel 2007 Klosterbasilika St. Margaret in Prag; Renaissance- und Barock-Orgeln in Tschechien und Moravia.


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