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Orgelkonzert in der Konstantin-Basilika am 25. Juli 2018

Am Mittwoch, dem 25. Juli 2018 beginnt um 20.30 Uhr das vierte Orgelkonzert des diesjährigen Internationalen Orgelsommers in der Konstantin-Basilika.

Prof. Carsten Wiebusch (Frankfurt am Main) spielt an der symphonischen Eule-Orgel der Basilika Werke von J.S. Bach (Chaconne d-Moll BWV 1004 in einer Orgelfassung), Claude Debussy (aus dem "2. Buch der Préludes" in einer Orgelfassung des Interpreten), Richard Wagner (Vorspiel zu "Parsifal") sowie Charles-Marie Widor (u.a. Finale der 6. Orgelsymphonie).

Bis zum 22. August wird es jeden Mittwoch ein weiteres Orgelkonzert in der Basilika geben mit renommierten Orgelkünstlerinnen und -künstlern aus dem In-und Ausland.

Karten zu 6 € / 3 € (ermäßigt) sind an der Abendkasse erhältlich oder auch im Vorverkauf unter www.ticket-regional.de
 
Carsten Wiebusch zählt zu den vielseitigsten und profiliertesten Kirchenmusikern seiner Generation. Seit 2017 ist er Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Seit 1999 war er Kantor an der Christuskirche Karlsruhe, einem der kirchenmusikalischen Zentren Baden-Württembergs. Er wirkt dort weiterhin als Organist an der 2010 erbauten Klais-Orgel, die zu den aufsehenerregenden Orgelneubauten der letzten Jahre zählt und ist regelmäßig im Zyklus “Faszination Orgel” zu hören. In seiner dirigentischen Tätigkeit hat er mit dem von ihm gegründeten preisgekrönten Kammerchor und dem Oratorienchor das maßgebliche chorsinfonische Repertoire nahezu vollständig erarbeitet und darüber hinaus eine Reihe Karlsruher Erstaufführungen, etwa von Werken Max Regers, Benjamin Brittens, Olivier Messiaens oder Lili Boulangers, dirigiert. Als Konzertorganist ist Carsten Wiebusch, Preisträger internationaler Wettbewerbe (u. a. Bachpreis Wiesbaden), in nahezu allen europäischen Ländern, Russland und den USA aufgetreten. Weltweit positive Beachtung finden die CD-Aufnahmen mit Werken von Bach, Mussorgsky, Reger, Debussy, teilweise in eigenen Orgelbearbeitungen. Eine regelmäßige Zusammenarbeit als Dirigent und Orgelsolist verbindet Carsten Wiebusch mit dem Badischen Staatstheater, den dortigen Händelfestspielen und der Staatskapelle. Im Studium an den Hochschulen Düsseldorf, Stuttgart sowie der Folkwang-Hochschule Essen erhielt er entscheidende Impulse von Hans-Dieter Möller und Jon Laukvik (Orgel), Ralf Otto (Dirigieren) und Thomas Palm (Klavier). Bereits in dieser Zeit war er Organist der bedeutenden Walcker-Orgel der Evangelischen Kirche Essen-Werden. Für seine herausragenden künstlerischen Leistungen wurde Carsten Wiebusch 2013 zum Kirchenmusikdirektor, 2015 zum Professor an der Hochschule für Musik Karlsruhe ernannt.


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