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Komptenzzentrum Rückkehr nun auch in Thüringen aktiv

Das „Kompetenzzentrum Rückkehr“ beim Diakonischen Werk der Ev. Kirchenkreise Trier und Simmern-Trarbach, welches seit 2005 in Rheinland-Pfalz erfolgreich die Behörden und Nichtregierungsorganisationen bei allen Fragen rund um die geförderte Rückkehr unterstützt und in den vergangen drei Jahren eine Beratungsstelle bei der Magdeburger Stadtmission für das Land Sachsen-Anhalt mit aufgebaut hat, wird nun auch in Thüringen aktiv werden.

Erste Reihe, dritter von links: Migrationsminister Dieter Lauinger (TMMJV), daneben von rechts Carsten Stumpenhorst (Geschäftsführer Diakonisches Werk Trier), Dr. Aleksandra Pistalo (Fachberaterin Kompetenzzentrum Rückkehr), Friedrich Einwich (Gesamtprojektleiter Kompetenzzentrum Rückkehr). (Foto: TMMJV/Schwabe)

Mit finanzieller Unterstützung des Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz (TMMJV) sowie des Europäischen Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds AMIF (beantragt) soll die Trierer Beratungsstelle nach Rheinland-Pfälzischem Vorbild die mit der freiwilligen/geförderten Rückkehr befassten Behörden und Beratungsstellen beraten und vernetzen, um eine Rückkehr vorbereiten und die verschiedenen Aspekte planen zu können.

"Thüringen setzt bei der Umsetzung der Ausreisepflicht für Menschen, die keine Aufenthaltsberechtigung haben, weiterhin zuerst auf das Instrument einer freiwilligen Ausreise. Das TMMJV unterstützt die ganzheitliche und ergebnisoffene Rückkehrberatung, bei der Flüchtlinge in der Lage versetzt werden, eigenverantwortlich über das weitere Vorgehen zu entscheiden", sagte Thüringens Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz, Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) bei der Auftaktveranstaltung des "Kompetenzzentrum Rückkehr" am 28. März 2018 in Weimar.


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