Veranstaltungen des Mittwochforums im 1. Halbjahr 2018

Themenreihe zum Reformationsjubiläum

Mittwoch, 30. November2016, 15.30 Uhr, Caspar-Olevian-Saal
Die Sprache der Vögel (von Norbert Scheuer), Referent: Wolfgang Keil
Dieser Roman führt uns in die Gegenwart und auf neues Terrain: Er erzählt von einem Eifeler Jungen, seinen Lebensbedingungen, bevor er in den Afghanistan-Krieg zieht, von seinen Zielen und Sehnsüchten.

Mittwoch, 07. Dezember 2016, 15.30 Uhr, Caspar-Olevian-Saal
Weihnachtsdarstellungen im Codex Egberti in Echternacher Handschriften.
Referent: Prof. Dr. G. Franz
Der Codex, ein Höhepunkt der Buchmalerei im Mittelalter, gehört zum Weltdokumenterbe der UNESCO. Es besteht die Gelegenheit, das Original in der Schatzkammer mit den drei Faksimileausgaben zu vergleichen. Außerdem werden die Bilderzyklen in den Prachthandschriften aus Echternach gezeigt.

Da die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt ist, ist eine Anmeldung im Gemeindebüro erforderlich: Tel.: 0651/9949120-0

 

 

Mittwoch, 12. Oktober 2016, 15.30 Uhr, Caspar-Olevian-Saal
Luther feiern - die Reformations­jubiläen von 1617 bis 2017 als Spiegel ihrer Zeit
Pfr. Dr. Herbert Lindenlauf

Kurz vor dem Beginn des Festjahres zum 500. Reformationsjubiläum lässt der Vortrag die früheren Jahrhundertfeiern der Reformation Revue passieren. Dabei wird deutlich: Wenn man in der Vergangenheit Reformationsjubi­läen feierte, feierte der Zeitgeist mit. Luther und die Reformation wurden in Anspruch genommen, um die eigenen Interessen zu rechtfertigen, und dabei geriet der Reformator nicht selten ins Hintertreffen und manchmal auch unter die Räder. Reformationsjubiläen waren immer Spiegel ihrer Zeit. Wird das 2017 anders sein?

 

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 15.30  Uhr, Caspar-Olevian-Saal
Geschichte und Gegenwart der SELK (SELBsTÄNDiGE EVANGELISCH-LuTHERISCHE Kirche)Carsten Oergel

Der Referent berichtet über seine Kirche, wie er sie sieht und erlebt. Die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) besteht seit 1972. Sie ging aus dem Zusammenschluss dreier lutherischer Minderheitskirchen in der Bundesrepublik Deutschland hervor. Die Entstehung dieser Minderheitskirchen reicht in das 19. Jahrhundert zurück, als sich be­kenntnistreue Lutheraner bemühten, das Erbe der lutherischen Reformation für ihre Zeit und für ihre Nachkommen kirchlich in Reinheit zu bewahren.

Die Veranstaltung versteht sich als Diskurs un­ter praktizierenden Christen zur lutherischen Identität und ihrem Einfluss auf Individuum, Gemeinde und Gottesdienst. 

 

Mittwoch, 26. Oktober 2016, 15.30  Uhr, Caspar-Olevian-Saal

Brot für die Welt - Themen und Projek­te IN DER EINEN WELT
Pfr. Ulrich Christenn (Regionalbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland)

Im Jahr 1959 startete die erste Aktin "Brot für die Welt". Was zunächst als einmalige Kampagne gedacht war, ist heute ein kontinu­ierlich weltweit tätiges Hilfsowerk, das sich vor allem über Spenden und Kollekten finanziert. Das diesjährige Kampagnen-Motto von „Brot für die Welt“ lautet „Würde für den Men­schen“. Das macht deutlich, dass der Einsatz von Arbeit und Geld über die Ernährungssitu­ation hinaus der Verbesserung der Gesamtsi­tuation von benachteiligten Menschen gilt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Verdun nach Afghanistan - Drei Soldatenbilder in der modernen Literatur

Mittwoch, 9. November 2016, 15.30 Uhr, Caspar-Olevian-Saal

Im Westen nichts Neues (von Erich Ma­ria Remarque)

Oberstudiendirektor i. R. Horst Schädlich

Vor 100 Jahren hat die Schlacht vor Ver­dun eine ganze Generation junger Männer erschüttert - und dezimiert. Es waren die „Kriegsverwendungsfähigen“, die jungen Patrioten, die dort einem fragwürdigen Ziel geopfert wurden oder die - falls sie „die Hölle von Verdun“ überlebten - an Körper und Seele beschädigt waren. Diese „verlorene Genera­tion“ hat literarisch breit und gut dokumen­tiert, welche Desillusionierung und welchen Bewusstseinswandel sie erleiden musste. Das wohl bekannteste literarische Zeugnis des ersten Weltkriegs ist Erich Maria Remarques Roman „Im Westen nichts Neues“, der vorge­stellt bzw. in Erinnerung gerufen wird.

 

Mittwoch, 23. November 2016, 15.30  Uhr, Caspar-Olevian-Saal

Alles Licht, das wir nicht sehen (von Anthony Doerr)

Studiendirektor Dr. Martin Gentsch

Der Zweite Weltkrieg wurde in Deutschland nicht minder anrührend und umfangreich literarisch be- und verarbeitet. Seit Kurzem bereichert ein amerikanischer Autor, ein Nachgeborener und Nichtbetroffener diese Nachkriegsliteratur, Anthony Doerr. In seinem Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ wer­den für einen kurzen Moment die Lebenswege eines jungen deutschen Soldaten aus dem Ruhrgebiet und eines blinden französischen Mädchens zusammengeführt. Das Werk wur­de 2015 mit dem renommierten Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

 

Mittwoch, 30. November 2016, 15.30  Uhr, Caspar-Olevian-Saal

Die Sprache der Vögel (von Nobert Scheuer)

Studiendirektor i.R. Wolfgang Keil (Präsident der Stefan-Andres-Gesellschaft)

Dieser dritte Roman führt uns in die Gegen­wart und auf neues Terrain: Er erzählt von einem Eifeler Jungen, seinen Lebensbedingun­gen, bevor er in den Afghanistan-Krieg zieht, von seinen Zielen und Sehnsüchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtsdarstellungen im Codex Egberti und in Echternacher Handschriften

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 15.30 Uhr, Studienraum neben der Schatzkammer in der Stadtbibliothek

Weihnachtsdarstellungen im Codex Egberti und in Echternacher Hand­schriften

Prof. Dr. Gunther Franz

Der Codex Egberti ist ein Höhepunkt der Buchmalerei im Mittelalter und gehört zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. Es besteht die Gelegenheit, das Original in der Schatz­kammer mit den drei Faksimileausgaben zu vergleichen und vom früheren Direktor der Stadtbibliothek erläutert zu bekommen, der selber zwei Ausgaben betreut hat. Außerdem werden die unterschiedlichen Bilderzyklen in den Prachthandschriften aus Echternach in wertvollen Faksimileausgaben der Stadtbib­liothek gezeigt. Die Originale befinden sich in Nürnberg, Bremen und Brüssel.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt, eine Anmeldung beim Evang. Gemeindeamt ist erforderlich (0651/99491200).

Verkündigung an Maria. Egbert Codex der Stadtbibliothek Trier