Zur Zeit findet keine Ausstellung in der Basilika statt. (Stand 26.12.2019)

Diese Ausstellung wird im Januar des Jahres 2016 in der Tufa Trier zu sehen sein.

Unter dem Motto Kunst trotzt Handicap präsentiert die Diakonie Deutschland deshalb eine Auswahl solcher Kunstwerke im Rahmen einer bundesweiten Wanderausstellung.
Ein kleiner Teil der Kunstobjekte – insbesondere Skulpturen – wird parallel in unserer Evangelischen Kirche zum Erlöser (Konstantin-Basilika) ausgestellt.

Ein Gottesdienst zum Thema „Inklusion“ wird am Sonntag, den 10.01.2016 diesen Ausstellungsteil und das Anliegen der Diakonie in den Blick nehmen. Zusammen mit Mitarbeitenden des Integrationshotel Vinum gestalten Vikarin Vera Mantowski und Pfarrer Thomas Luxa die Feier, die um 11:00 Uhr in der Kirche zum Erlöser beginnt.

Für die Jahre 2013 und 2014 hatte die Diakonie Deutschland das Thema Inklusion zum Jahresthema gewählt. Sie will mit diesem Schwerpunkt-thema aktiv die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft unterstützen, in der jeder Mensch von Beginn an gleichberechtigt dazugehört.

Bildende Kunst ist dabei ein ideales Medium, an diesem Gestaltungsprozess aktiv und vor allem kreativ mitzuwirken.

In vielen Einrichtungen der Behindertenhilfe und Diensten der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung werden die kreativen Potentiale der betreuten Menschen durch spezielle Angebote in künstlerischen Werkstätten und Ateliers gezielt gefördert und zur Entwicklung gebracht. Viele Kunstwerke, die in diesen Zusammen-hängen entstehen, sind von hoher künstlerischer Qualität.

Die Diakonie Deutschland unterstützt das Ansinnen, die besonderen Gaben und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderung wahrzunehmen und ihnen ein öffentliches Forum zu schaffen.

Das interessante Rahmenprogramm in den Wochen der Ausstellung ist über die Internetseite des Diakonischen Werkes Trier (www.diakoniehilft.de) abrufbar.

Molitor & Kuzmin, Lichtzeit 2000
M&K, Welle
M&K, Licht 2000
M&K, Licht-2000


„Und ... Licht"
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die Wanderausstel­lung der Evangelischen Kirche im Rheinland, zu sehen vom 23. März bis 4. Mai in der Konstantinbasilika, thematisiert das Spannungsfeld von Theologie und Lichtkunst. Sieben in­ternational renommierte Künstler/ innen, allesamt Experten für Licht, Wahrnehmung und Gestaltung, su­chen mit dieser Ausstellung den Dialog mit den Besuchern über das Licht.

„Licht" - ein schillernder Begriff
„Licht als zentraler biblischer Begriff beschreibt, beleuchtet, setzt frei und wirft Fragen auf." - heißt es im Aus­stellungskatalog. Kein Wunder, dass das Wort 245mal in der Bibel auftaucht. „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht", heißt es im ersten Buch Mose. Und der Prophet Jesaja schreibt: „Mache dich auf, werde licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir." (Jes 60,1)

Licht meint weit mehr als das phy­sikalische Phänomen elektromag­netischer Wellen. Licht hat eine transzendente, religiöse Komponen­te: Es meint Schöpferkraft, meint die Selbstmitteilung des über allem stehenden Gottes an uns Menschen. Meint sein Heilsgeschehen an uns, das darin gipfelt, dass dieser Gott selbst Mensch wird in Jesus Christus: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Joh 8,12).

Licht hat auch etwas zu tun mit Aufklärung und Erleuchtung, weni­ger von außen kommend oder gar eingegeben, sondern als Frucht menschlichen Bemühens, des Ein­setzens der Vernunft, des Ringens um verstandesmäßige Erkenntnis. Licht lässt uns etwas sehen, ganz real, und bei näherem Hinsehen, Analysieren und Einordnen, beim Bemühen all unserer Kräfte auch erkennen. Und wenn es uns ge­lingt, „Licht in eine Sache zu brin­gen", dann ist das Ergebnis unserer Anstrengung, unsere Leistung - so das Denken des modernen Men­schen.

Doch so ganz klar und einfach ist es nicht mit dem Sehen und schon gar nicht mit dem Erkennen. Wie un­terschiedlich kann beim Sehen die Perspektive und folglich auch das wirklich Wahrgenommene sein! Und noch unterschiedlicher, ja oft gegen­sätzlich sind die Erkenntnisse und Schlussfolgerungen, die wir ziehen! Manchmal werden uns dabei auch die Grenzen unserer Erkenntnis be­wusst. Den einen ist das ein Ärger­nis; die anderen lassen es stehen, sehen sich gar hineingestellt und ge­borgen in ein geheimnisvolles größe­res Ganzes, das wir Menschen nicht ganz aufhellen können, von dem wir hin und wieder einen Schimmer er­ahnen, in eher geschenkten Augen­blicken. Das meint wohl der Psalm­beter, wenn er in Dankbarkeit und Ehrfurcht bekennt: „Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht." (Ps 36,10)

„Licht" im Spannungsfeld von Theo­logie und Lichtkunst
Licht Gottes und Licht der menschli­chen Erkenntnis - ein ewiges Wech­selspiel, das die Künstler der Ausstel­lung „ins Bild" setzen, beleuchten und hinterfragen, wobei ihre Kunst­werke jeweils auch in Beziehung treten zu der Architektur der Kirche, wo sie ausgestellt sind, sowie den dort herrschenden Lichtverhältnis­sen und -stimmungen. Es geht bei der Ausstellung nicht darum, „eine allumfassende Helligkeit zu produ­zieren". „Vielmehr fragen die Kunst­werke danach, wie sich Licht mit ursprünglich lichtloser Materie ver­bindet, wie das Licht gebrochen im Wechselspiel mit unterschiedlichen Materialien zum Ausdruck kommt." (F. Vogelsang, Akademie-Direktor).

Die Ausstellung ist 2019 in sieben Städten auf dem Gebiet der Evan­gelischen Kirche im Rheinland zu sehen: in Saarbrücken, Trier, Mön­chengladbach, Troisdorf, Essen, Kre­feld und Düsseldorf. Gezeigt werden „aktuelle Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die sich in Alter, Ge­schlecht und ihrer Herkunft unter­scheiden, polyvalente Perspektiven einbringen und auf der Höhe des ak­tuellen Kunstdiskurses arbeiten." (H. Hagedorn, Kurator).

Ganz unterschiedliche Zugänge zur Thematik haben sie gewählt. „Zu sehen sind Videoinstallationen, Pro­jektionen, Glasarbeiten, Fotografien und Lichtobjekte, die hellhörig ma­chen und die Wahrnehmung des Er­kennbaren auf die Probe stellen."                                                                                                                  Marlies Lehnertz-Lütticken

Begleitprogramm zur Ausstellung

Samstag, 23.03.2019, 19:00 Uhr: Vernissage
Begrüßung: Pfarrer Thomas Luxa; Grußwort: Kirchenrat Volker König; Einführungsrede: Holger Hagedorn, Kurator der Ausstellung;

Musik: Projektchor der Ev. Kirchen­gemeinde Trier und Improvisationen für Orgel und Elektronik - Leitung: KM Martin Bambauer

Sonntag, 24.03.2019, 11:00 Uhr: Gottesdienst
Predigt: Kirchenrat Volker König; Musik: CON SPIRITO, Blechbläseren­semble im Posaunenwerk der Ev. Kirche im Rheinland, Leitung: KMD Jörg Häusler; im Anschluss: Führung durch die Ausstellung mit Holger Hagedorn, Kurator

Sonntag, 31.03.2019, 19:30 Uhr: Taizeabend
„Gott sprach: Es werde Licht. Und es ward Licht!"; im Anschluss Möglich­keit der Besichtigung der Ausstel­lung

Sonntag, 21.04.2019, 6:00 Uhr: Gottesdienst in der Osternacht
„Sieben Farben hat das Licht"; im Anschluss gemeinsames Frühstück