Schulprofil

Unter dem Profil einer Schule versteht man eine besondere Schwerpunktsetzung. Diese Schwerpunktsetzung erfolgt am DBG auf unterschiedliche Weise und ist im Laufe der Jahre auch immer einem Wandel unterworfen, bedingt u. a. durch individuelle Impulse, pädagogische  Fortschritte, gesellschaftliche Entwicklungen und personelle Veränderungen.
Insgesamt beeinflussen - in unterschiedlichen Ausprägungen - folgende Grundideen das Profil unserer Schule:

  • Soziales Lernen (SoLe): Unter „Sozialem Lernen“ versteht man dabei den Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen. Es nutzt dabei die Mechanismen der Gruppendynamik zur Gestaltung von Persönlichkeit und Gesellschaft. Soziales Lernen kann dabei nicht durch einzelne Pädagogen realisiert werden, sondern muss Schritt für Schritt von allen an der Erziehung der Kinder beteiligten Personen unterstützt werden.
Soziales Lernen auf spielerische Weise: Spieler erproben sich beim Eier-Spiel.
Soziales Lernen in Form von Projekten: Red-Hand-Aktion der SmC-Gruppe.
  • Lernen lernen (LeLe): Hierbei geht es um das kontiniuierliche Erlernen von Arbeitstechniken und -methoden. Grundlage dabei sind auf der einen Seite erprobte Entwürfe einiger Pionierschulen des deutschsprachigen Raumes, auf der anderen Seite das Methoden-, Team- und Kommunikationstrainings nach Dr. Heinz Klippert (Landau). Dabei fließen natürlich auch Erfahrungen und Ansätze unseres Lehrpersonals ein.
Schüler lernen den Umgang mit Nachschlagewerken.
Auch Eltern werden in Lele mit eingebunden.
  • Berufsberatung: Ab einem Alter von fünfzehn, sechszehn Jahren stellt sich für Jugendliche die Frage, welche (berufliche) Aufgabe sie einmal im Leben übernehmen möchten. Um diesen schwierigen Prozess zu unterstützen, begleitet das DBG ab der neunten Jahrgangsstufe, vor allem aber in der Oberstufe seine Schüler und Schülerinnen in dieser Frage durch ein bemerkenswertes Informations- und Erfahrungsangebot.
Der BIN (Berufsinformationsnachmittag) ist fester Bestandteil der Berufsberatung am DBG.
  • Austauschprojekte: Englisch, Französisch und unter Umständen noch Latein oder Spanisch - Schüler, die Begeisterung für Fremdsprachen mit sich bringen, sind am DBG gut aufgehoben. Dabei sollte es jedoch nicht nur beim stupiden Erlernen der fremden Sprache bleiben - vielmehr sollten die Kinder und Jugendlichen auch etwas über die Menschen und die Kultur anderer Ländern lernen. Neben gemeinsamen Austauschprogrammen nach Frankreich und England unterstützt das DBG auch individuelle Auslandsaufenthalte seiner Schülerinnen und Schüler.
Jedes Jahr im Frühjahr geht es für interessierte Schülerinnen und Schüler des DBG zum Austausch nach Frankreich.
  • BITS: Begabungen - Interessen -Talente - Schwerpunkte. Darum geht es im vielfältigen BITS-Angebot unserer Schule. Gerade an einer Ganztagsschule, in der die Schülerinnen und Schüler mehr als acht Stunden verbringen, ist es wichtig, dass sie auch die Möglichkeit bekommen, in Arbeitsgemeinschaften ihren individuellen Interessen und Fähigkeiten nachzukommen.
Beim jährlichen "Markt der Möglichkeiten" finden die Kinder und Jugendlichen ein breites Angebot an Arbeitsgemeinschaften.