Konzeption

Konzeption für den Evangelischen Kindergarten Vitelliuspark
Römerstraße 80, 54516 Wittlich
(Stand 07/2018)

Präambel

Die Menschen, für die wir arbeiten, sind unsere Kundinnen und Kunden, deren Wohlergehen uns am Herzen liegt. Auf ihre Wünsche und Bedürfnisse gehen wir individuell und flexibel ein. Wir achten die Schöpfung. Unser Tun und Sagen messen wir am Gebot christlicher Nächstenliebe. Wir zeichnen uns aus durch Freundlichkeit, persönliches Engagement und Toleranz. Im Dialog mit Kundinnen und Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickeln wir unsere Qualität ständig weiter. Wir gehen mit unseren Ressourcen verantwortlich um und legen die Mittelverwendung offen.

> zurück zur Übersicht

Gesetzliche Grundlage

> SGB VIII
> Kindertagesstättengesetz Rheinland-Pfalz
> Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz

> Zurück zur Übersicht

Träger der Einrichtung

Der Ev. Kindergarten Vitelliuspark Wittlich ist eine Einrichtung der Ev. Erziehungshilfe Veldenz. Diese steht unter der Trägerschaft der Rheinischen Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH.


> Zurück zur Übersicht

Zielsetzung unserer pädagogischen Arbeit

Die Lebensbedingungen für Familien und Alleinerziehende haben sich in den letzten Jahren entscheidend verändert. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedingungen, wie auch die Familienstrukturen haben einen Wandel erfahren. Die Belastungen für Familien haben zugenommen. Immer häufiger müssen beide Eltern einer Erwerbstätigkeit nachgehen, um das Familieneinkommen zu sichern. Die Zahl alleinerziehender Mütter und Väter nimmt zu.

Wir bieten Kindern unbeschadet ihres Glaubens und ihrer Abstammung ab dem zweiten Lebensjahr bis zum Schuleintritt die Möglichkeit, im Kindergartenalltag neue Entdeckungen, Erlebnisse und Lernerfahrungen zu machen. Hierbei stehen wir den jungen Menschen und ihren Familien als verlässliche Ansprechpartner, Raumgestalter und Bildungspartner zur Seite.

Im Verbund der Evangelischen Kindertagesstätten im Kirchenkreis Trier und in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde Wittlich erfüllen wir unseren religionspädagogischen Auftrag. Wir sind offen für andere Glaubensgemeinschaften und neugierig auf sie.

Durch unsere Beziehungs-, Bildungs-, Erfahrungs-, Spiel- und Raumangebote sowie unseres partizipatorischen und interkulturellen Ansatzes haben die jungen Menschen die Chance, viele eigene Erfahrungen zu machen und durch diese zu selbständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten heran zu wachsen.

Unsere Öffnungszeiten ermöglichen es Eltern und Sorgeberechtigten auch bei wechselnden Arbeitszeiten eine kontinuierliche Betreuung ihrer Kinder zu erleben.

Jedes Kind gehört einer festen Gruppe an. Ihm stehen alle Angebote und Spielmöglichkeiten des Kindergartens zur Verfügung (teiloffener Ansatz).

>Zurück zur Übersicht

 

 

Öffnungszeiten

allgemeine Öffnungszeiten:   Mo. - Fr. 07.00 Uhr - 17.30 Uhr

Öffnungszeiten Familiennest:
Gruppe Frühaufsteher:          Mo. - Fr. 05.30 Uhr - 14.30 Uhr
(Frühschicht)
Gruppe Nachteulen:               Mo. - Fr. 13.30 Uhr - 22.30 Uhr
(Spätschicht)

> zurück zur Übersicht

Schließtage

Der Kindergarten ist in der 4 - 6. Sommerferienwoche (Rheinland-Pfalz) sowie an den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen.

Es können zusätzliche Schließtage wegen Fortbildungen und betriebsinternen Veranstaltungen anfallen.

> zurück zur Übersicht

 

 

Qualität

In jährlichen Qualitätsdialogen mit dem Kreisjugendamt weist die Evangelische Erziehungshilfe Veldenz den Stand und die Wirksamkeit ihres Qualitätsmanagementsystems nach. In der entsprechenden Qualitätsentwicklungsvereinbarung legen beide Ziele der Weiterentwicklung fest. Auf der Basis der DIN EN ISO 9001:2008 durchgeführte externe Audits unterstützen den Entwicklungsprozess.

Gemeinsam mit fünfzig weiteren evangelischen Kindertagesstätten im Südrhein haben wir unser Qualitätsmanagementsystem für den Kindergarten Vitelliuspark nach den Vorgaben des Diakoniesiegels Kindertagesstätten und des Beta-Gütesiegels entwickelt und sind im Februar 2017 zertifiziert worden.

Qualitätsmanagement ist ein nicht endender Prozess, der unsere tägliche Arbeit begleitet. Deshalb wird diesbezüglich stetig evaluiert.

> Zurück zur Übersicht

Personal

Die im Kindergarten arbeitenden Fachkräfte werden entsprechend ihrer persönliche Stärken und Ressourcen eingesetzt. Sie werden durch eine Hauswirtschaftsmeisterin, einen Koch und Reinigungspersonal unterstützt. Das Team wird in regelmäßigen Teamgesprächen, Supervision und Fachberatung intern und extern begleitet. Es ist Teil der Dienstgemeinschaft der Evangelischen Erziehungshilfe Veldenz.

> zurück zur Übersicht

Aufnahmekriterien

Wir nehmen Kinder auf

  • derzeit ab dem vollendeten zweiten Lebensjahr, unabhängig von Nationalität und Konfession
  • die in Wittlich und den Stadtteilen wohnhaft und polizeilich gemeldet sind
  • in die Frühaufsteher- und Nachteulengruppe, deren Mütter/Väter berufstätig sind und nachweislich im Schichtdienst arbeiten
  • in der Reihenfolge der Anmeldung der jeweiligen Altersgruppen
  • deren Eltern bei Aufnahme ein Betreuungsvertrag abgeschlossen haben
  • und sich auf verbindliche Absprachen einlassen.

 

> zurück zur Übersicht

Aufnahmekapazität und Alter

Unser Kindergarten ist barrierefrei und bietet 75 Ganztagsplätze in fünf Funktionsräumen. In jedem Funktionsraum werden 7 Kinder unter 3 Jahren und 8 Kinder ab 3 Jahren in Form der „kleinen Altersmischung“ betreut.

 

> zurück zur Übersicht

Eingewöhnung

Eine der zentralen Entwicklungsaufgaben für die frühe Kindheit ist der Aufbau eines sicheren Bindungsverhaltens, bzw. der Aufbau einer Bindung zu mindestens einer Bezugsperson, die dem jeweiligen Kind als sichere Basis dient. Bindung und Beziehung sind die Voraussetzung für pädagogisches Handeln.

Dies bedeutet für uns, dass die Kinder und deren Bezugspersonen beim Übergang in unsere Betreuung gezielt begleitet werden. Dabei ist es uns wichtig, dass die bisherigen Bindungs-beziehungen und Bindungsverhaltensweisen erkannt und einbezogen werden, so dass gleichzeitig eine stabile Beziehung zum Erzieher aufgebaut werden kann.

Die Eingewöhnung findet in mehreren Schritten statt, die durchgängig von den Bezugspersonen eine konstante Begleitung des Prozesses erfordert. Dem Kind wird eine feste Bezugsperson zur Seite gestellt, die den Eingewöhnungsprozess mit Kind und Eltern begleitet.

Der Trennungsprozess und gleichzeitige Vertrauensaufbau ist zeitlich gestaffelt.

Grundsätzlich gilt jedoch während des gesamten Prozesses, dass die Bezugspersonen nicht wechseln, der Besuch zu festen Zeiten stattfindet und nach immer gleichen Mustern bzw. Ritualen vonstattengeht. Dies schließt jedoch nicht aus, dass die Eingewöhnungsphase je Situation und Kind variiert werden kann und muss; denn den Bedürfnissen der Kinder ist Rechnung zu tragen.

Wir arbeiten hier angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell.

> zurück zur Übersicht

Räumlichkeiten

Großzügige Gruppenräume, gruppenbezogene Ruheräume, Bauraum, Rollenspiel-Verkleidungsraum, Kreativraum, gemütlicher Raum, Bibliothek, Werkstatt, Küche und „Restaurant“.

Zusätzlich gibt es ein Außengelände mit U3-Bereich, Schaukeln, Rutschhügel, Ballspielecke, Wasser-Matsch-Bereich, Gemüsegarten, und … vielen Möglichkeiten zum Toben, Entdecken und Verstecken.

Natur- und erlebnispädagogische Angebote finden regelmäßig statt. Eingeschlossen sind hierbei z.B. Waldnachmittage, Spaziergänge oder auch die „Pferdezeit“, in der wir mit Kindern nach Veldenz zum Pferdestall fahren und dort die Tiere und den Umgang mit ihnen kennen lernen.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen mit ihren Kindern in der Natur zu sein, denn hier erlernen sie nicht nur taktile Fähigkeiten, sondern auch soziales Spielen miteinander.

Dabei bleibt natürlich nicht aus, dass sich schmutzig gemacht wird. Wir bitten hierfür um Verständnis, denn Maria Montessori sagte schon:

"Wenn ihr Kind sich heute nicht schmutzig gemacht hat, hat es nichts gelernt."

> Zurück zur Übersicht

Die Schwerpunkte der einzelnen Gruppen / Räumlichkeiten

Atelier
Im Atelier kann das Kind seiner Phantasie und Kreativität freien Raum lassen. Die Umsetzung der individuellen Ideen ist hier im Künstlerischen möglich. Zudem bieten wir kreative Angebote für jedes Alter an.  Besonders die Feinmotorik, sowie die visuelle- und taktile Wahrnehmung werden hierbei angesprochen.

Das Kind lernt, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren und diese mit viel Ausdauer und Geduld zu meistern. Es eignet sich den Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen an und lernt die Farben und Formen kennen.

Baumeister
In der Baumeister-Gruppe kann das Kind sein kreativ-gestalterisches Potenzial mit Hilfe unterschiedlichster Materialien entfalten. Hierbei macht das Kind bereits spielerisch die ersten Erfahrungen mit mathematisch-physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wie der Schwerkraft und der Statik, sowie der Zahlen und Mengen. Darüber hinaus erhält das Kind durch das freie Bauen die ersten Eindrücke von Räumlichkeit und räumlichen Denken und übt seine koordinativen und motorischen Fähigkeiten, zum Beispiel die Auge-Hand-Koordination.

Lebensraum
Im Lebensraum kann das Kind im Rollenspiel seine Gefühle, Erlebnisse und Kreativität ausdrücken und verarbeiten.

Dadurch werden das Selbstbewusstsein, das Einfühlungsvermögen und die sprachlichen Fähigkeiten des Kindes gestärkt.

Dieser Raum bietet den Kindern die Möglichkeit sich in thematisch gestalteten Ecken  (z.B. Verkleidungs- und Frisierecke, Puppenecke mit Kaufladen, Playmobilecke) phantasievoll zu entfalten.

Familiennest
Im Familiennest findet die Betreuung der Kinder zu besonderen Öffnungszeiten statt.

Eltern, die im Schichtdienst arbeiten, können hier nach Bedarf erweiterte Betreuungszeiten anmelden.
Frühaufsteher:
ab 5.30 Uhr bis zum Nachmittag
Nachteulen:
ab dem Nachmittag bis 22.30 Uhr

Wir bieten den Kindern familienähnliche Strukturen, in denen sie Ruhe und Geborgenheit erfahren. Vertraute Bezugserzieher/innen geben dem Kind Sicherheit und Orientierung.

Im Verlauf des Alltags können die Kinder an allen weiteren Aktivitäten teilnehmen, sowie alle Gruppenräume des Kindergartens nutzen.

Wildbären
Anfang des Jahres 2017 wurde unser Haus um die Gruppe „Wildbären“ erweitert. Diese Gruppe setzt ihren Schwerpunkt auf Naturerfahrungen und ressourcenorientiertes Erleben der Umwelt. Die Gruppe verfügt über zwei räumlich getrennte Bereiche.

Innerhalb des Hauses gibt es einen Gruppenraum, der durch ein Gartenhaus auf dem Außengelände ergänzt wird.

Dieses Haus dient den Kindern u.a. als Werkstatt und Forscherstation, in dem sie eigene Ideen umsetzen, sowie an gezielten Angeboten teilnehmen können.

Ruheräume/Schlafräume
In unserer Einrichtung geben wir den Kindern die Gelegenheit zu schlafen oder zu ruhen. Für die Kinder, die schlafen wollen, steht eine eigene Matratze und Bettwäsche zur Verfügung.

Die Schlaf- und Ruhezeiten werden immer von Erzieher/innen betreut.

Bibliothek
In unserer Bibliothek können Ihre Kinder in die Welt der Bücher eintauchen, ihre Neugierde an Geschichten, Märchen und Sachbüchern wecken. Der selbstverständliche Umgang mit Büchern fördert unter anderem das Interesse an Sprache, am Zuhören und an Schriftbildern. Eine externe Lesepatin bietet einmal in der Woche gezielt Vorleseangebote an. Zudem ist dieser Raum eine Ruhe- und Rückzugsmöglichkeit für Projekte und Angebote.

Turnhalle
In der Turnhalle wird Ihr Kind in seiner Grobmotorik und kinästhetischen Wahrnehmung gefördert und hat gleichzeitig die Möglichkeit, seine körperlichen Grenzen zu erfahren und zu erweitern.    
Die stark zunehmende Mediennutzung (TV, Computer…) von Kindern haben einen negativen Einfluss auf deren Bewegungsverhalten. Dem wollen wir durch unser tägliches Sport- und Bewegungsangebot entgegenwirken.

Werkstatt
Im Umgang mit den Werkzeugen erlernen sie die richtige Handhabung, sowie die einzelnen Arbeitsschritte wie sägen, bohren, hämmern, nageln und schleifen kennen. Grob- und Feinmotorik werden hierbei gleichermaßen angesprochen. Ebenfalls entwickeln die Kinder eigene Ideen, setzen diese um und steigern dadurch ihr Selbstwertgefühl.

Bistro und Küche
Wir bieten den Kindern ein bedarfsgerechtes und ausgewogenes Verpflegungsangebot in Form von Frühstück, Mittagessen, Zwischenmahlzeiten und Abendessen.

Alle Speisen werden in unserer Küche frisch zubereitet und im Bistro in Form eines Frühstücksbuffets und gemeinsamen Mahlzeiten serviert.

> zurück zur Übersicht

Tagesablauf

 

  • Um 05:30 Uhr beginnt der Morgen im "Familiennest".
  • Ab 7:00 beginnt die Regelöffnungszeit (Auffanggruppe Familiennest).
  • Ab 08:00 Uhr öffnen die Stammgruppen.
  • Bis etwa 10:00 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, am Frühstücksbüfett im „Bistro“ des Kindergartens zu frühstücken.
  • In der Zeit von 10.45 bis 11.15 Uhr findet der Morgenkreis in den Gruppen statt; jeden Freitag treffen sich alle Kinder zu einem gemeinsamen Singkreis in der Turnhalle.
  • Zwischen 11:30 und 13.00 Uhr bieten wir im "Bistro" ein frisch zubereitetes Mittagessen an. Hierzu haben wir die Kinder in zwei Essengruppen aufgeteilt, die nacheinander essen. Jedes Kind darf selbst entscheiden, was und wieviel es isst. Gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
  • Im Anschluss daran ist "Mittagspause" in den entsprechenden Schlaf- und Gruppenräumen. Während sich die zweite Essengruppe beim Mittagessen befindet, halten die Schlafkinder der ersten Essengruppe ihren Mittagsschlaf. Alle Kinder die keinen Schlaf mehr benötigen, werden währenddessen in einer Gruppe betreut.
    Natürlich wird das individuelle Schlafbedürfnis des Kindes auch außerhalb dieser Zeit berücksichtigt.
  • Ab 14 Uhr stehen die Räume wieder zum Freispiel zur Verfügung. Es werden Projekte oder einzelne Aktionen angeboten, an denen die Kinder nach Lust und Interesse teilnehmen.
  • Gegen 14:30 Uhr wird ein "Nachmittagssnack" angeboten.
  • Um 17.30 Uhr ist der allgemeine Kindergartentag beendet.
    Die Schichtkinder im Spätdienst ziehen sich in ihre Gruppe zurück, spielen, essen zu Abend und gehen zu Bett.
  • Um 22.30 Uhr ist der Kindergartentag zu Ende.

> zurück zur Übersicht

Kita!Plus

Kita!Plus ist ein Projekt des Landes Rheinland Pfalz, welches in unserer Einrichtung seit Mai 2013 von einer Familienbildungsfachkraft umgesetzt und bekleidet wird.

Ziel dieses Projekts ist es, die schon vor Ort vorhandene Eltern- und Familienarbeit mit Hilfe des Kindergartenteams weiter zu entwickeln. Familienbildung und -beratung soll dort angesiedelt werden, wo sich Familien aufhalten: im Sozialraum, in der Kindertagesstätte vor Ort.

Ziele sind:

 

  • Stärkung der Elterlichen Kompetenz
  • Frühe Hilfen für Familien
  • Stärkung der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen Kita und Eltern
  • Aufbau eines privaten und eines institutionellen Netzwerkes

Folgende Angebote bestehen:

 

  • Unkomplizierte Angebote der Familienbildung
  • Beratung zu Fragen der Entwicklung, Bildung und Erziehung ihres Kindes
  • Elterncafés zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch und Themencafes
  • Offene Sprechstunden
  • Vernetzung mit anderen familienunterstützenden Fachkräften und Organisationen in der Stadt und im Landkreis
  • Interkulturelle Zusammenarbeit und noch viel mehr

Besonders wichtig ist hierbei, dass Fragen der Eltern, sowie Themen, die Interesse bekunden zur Sprache kommen.

Kontakt:
Familienbildungsfachkraft für Wittlich:
Andrea Praum
Tel.: 0160/3666959
E-Mail: praum@ev-erziehungshilfe-veldenz.de
Träger: Rheinische Gesellschaft für Innere Mission und Hilfswerk GmbH

> zurück zur Übersicht

Sprachförderung

"Wortschatzsucher" - ist ein Projekt zur Sprachförderung und ein Beitrag zur Integrationsförderung in unserem Kindergarten.

Viele Kinder unterschiedlicher Nationalitäten besuchen unsere Einrichtung, deshalb ist uns eine gezielte Sprachförderung im Hinblick zur Integration zugewanderter Kinder wichtig.

Unser Konzept basiert auf Fördereinheiten, die zurzeit einmal in der Woche stattfinden, sowie in immer wiederkehrenden Situationen und Sprechanlässen der täglichen pädagogischen Arbeit.

Externe und interne Sprachförderkräfte und Fachkräfte für interkulturelle Arbeit arbeiten eng zusammen und es findet ein regelmäßiger Austausch zwischen ihnen und allen anderen Erziehern über die Entwicklung und Sprachkompetenzen der Kinder statt.

Bei Bedarf nehmen wir an Landesfördermaßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz teil.

> zurück zur Übersicht

Interkulturelle Arbeit

In der Stadt Wittlich wohnt, bedingt durch den Wirtschaftsstandort, ein hoher Anteil an Menschen mit Migrationserfahrung.

Dies spiegelt sich auch in unserer Einrichtung wieder.

Alle Kinder und deren Familien, egal welcher Herkunft, haben ein Recht auf eine gleichberechtigte Voraussetzung für ein gemeinsames gesellschaftliches Leben. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, setzen wir interkulturelle Fachkräfte ein.

Ziel der interkulturellen Arbeit ist es, jedes einzelne Kind auf dem Hintergrund seiner familiären Erfahrungen und Möglichkeiten anzunehmen, es in seiner Entwicklung zu unterstützen und zu fördern und die multikulturelle Zusammensetzung der Gruppe als Erfahrungsfeld und Lernort für einen positiven, respektvollen und selbstverständlichen alltäglichen Umgang zu nutzen.

(aus "Zusätzliche Fachkräfte für interkulturelle Arbeit in Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz")

Wir setzen dies um durch:

 

  • Intensive Begleitung (vor allem in der Eingewöhnungsphase) in der alltäglichen Arbeit     mit den Kindern und deren Familien
  • Situationsbedingte thematische Kleingruppenarbeit im fachlichen Blick auf die kulturelle, traditionelle, ethnische, sprachliche und religiöse Herkunft der Kinder, unterstützt durch verschiedene Aktivitäten und Angebote.

> zurück zur Übersicht

Religionspädagogik

Als evangelische Einrichtung liegt uns unser Glauben am Herzen. Wir wollen den Kindern die religiösen Wurzeln unserer christlichen Kultur vermitteln, in die sie hineinwachsen.

Wir möchten aber auch andere Religionen und deren Glaubenshäuser kennenlernen, diese wertschätzen und Toleranz für andere Glaubensrichtungen entgegenbringen.

Hierzu arbeiten zwei religionspädagogische Fachkräfte mit den Kindern zusammen.

Eine feste Kindergruppe plant ein Projekt (z.B. die Gestaltung eines religiösen Festes): Weih-nachten und Ostern, aber auch St. Martin und Nikolaus, sowie die Gestaltung von Wortgottesdiensten, den Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder und die Planung des jährlichen Kooperationsfestes von Kindergarten und Kirche gehört u.a. zu den Themen dieser Projektgruppe.

Wir arbeiten eng mit der evangelischen Kirchengemeinde, insbesondere unserer Pfarrerin Fr. Triebler, zusammen (Hier besteht ein Kooperationsvertrag zwischen unserem Träger und der ev. Kirchengemeinde Wittlich).

Ebenso lernen wir die religiösen Feste und Rituale anderer Kulturen kennen.

> zurück zur Übersicht

Vorschulerziehung

Unsere Vorschularbeit beginnt mit dem Eintritt in den Kindergarten.

Während der gesamten Kindergartenzeit wird das Kind vor allem in seinen lebenspraktischen Fähigkeiten wie z. B. Selbständigkeit, Selbst- und Verantwortungsbewusstsein und Frustrationstoleranz bestärkt.

Dies beinhaltet beispielsweise das An-und Ausziehen, das Ausführen kleinerer Aufträge und auch die Übernahme der Verantwortung für sich und andere.

Im letzten Kindergartenjahr finden zusätzlich besondere Aktionen und Angebote statt, die inhaltlich z.B. die Verkehrs- und Gesundheitserziehung, das Kennenlernen verschiedener Berufe, sowie das Kennenlernen von Buchstaben und Zahlen sein können.

Ebenso gehört zu unserem Vorschulprogramm die Kooperation mit der Georg-Meistermann-Grundschule Wittlich, sowie der Grundschule Friedrichstrasse Wittlich. Ein besonderes Highlight für die Schulanwärter ist die Teilnahme an einer Unterrichtsstunde in einer Grundschule.

Des Weiteren liegt uns am Herzen, dass die Kinder Freude am Lernen und Vorfreude auf die Schule entwickeln.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder im letzten Kindergartenjahr regelmäßig an unseren Vorschultreffen teilnehmen und somit optimal auf ihre Schulzeit vorbereitet werden können.

> zurück zur Übersicht

Elternarbeit

Zur Sicherstellung der erfolgreichen Arbeit mit den Kindern arbeiten wir eng mit den Eltern und den Sorgeberechtigten zusammen. Wir bieten eine verlässliche, vertrauensvolle und wertschätzende Erziehungs- und Bildungspartnerschaft auf Basis des systemischen Ansatzes.

Es finden regelmäßige und verbindliche Entwicklungsgespräche statt. Hierbei wird im Austausch die individuelle Entwicklung des Kindes im Kindergarten und zu Hause besprochen. Die regelmäßigen Dokumentationen sind Grundlage der Gespräche.

Zusätzlich werden regelmäßig Informationen an die Eltern und Sorgeberechtigten in Elternbriefen, Aushängen am schwarzen Brett und Elternabenden weitergegeben.

Wir laden zu verbindlichen Elternabenden mit pädagogischen Themen ein.

Etwa viermal im Jahr findet im Bistro ein "Elterncafé" in unterschiedlichen Formen statt.

Im Rahmen des Kindertagesstättengesetzes wählen die Erziehungsberechtigten einen Elternausschuss.

> zurück zur Übersicht

Praktikanten und Auszubildende

Als soziale Einrichtung ist es uns ein Anliegen, zukünftigem Fachpersonal die Gelegenheit für Praktika und Ausbildung zu geben. Unser geschultes Personal unterstützt hierbei fachkundig Schüler, Praktikanten und Auszubildende.

> zurück zur Übersicht

Ehrenamtliche Tätigkeiten

Unsere tägliche Arbeit wird ergänzt durch ehrenamtliche Helfer.

Zum Beispiel durch eine Lesepatin, die in Kleingruppen Bilderbücher und Märchen vorliest oder einen Praktikanten im freiwilligen sozialen Jahr, welcher regelmäßige sportliche Aktivitäten (Fußball etc.) anbietet.

Das Angebot der ehrenamtlichen Tätigkeiten kann variieren und richtet sich nach Bereitschaft der Menschen, die gerne Zeit mit Kindern verbringen möchten.

> zurück zur Übersicht

Sauberkeitserziehung und Pflege

Die Sauberkeitserziehung findet in enger Zusammenarbeit und Absprache mit den Eltern und Sorgeberechtigten statt. Zur Pflege zählt unter anderem das Wechseln der Windeln, das Waschen und Eincremen der Kinder.

> zurück zur Übersicht

Hygiene und Umgang mit Krankheit

Im Laufe der Kindergartenzeit bleibt es nicht aus, dass sich der Körper ihres Kindes mit den unterschiedlichsten Erkrankungen/ Infekten auseinandersetzt.

Kann ihr Kind aufgrund einer solchen Erkrankung/ Infektes nicht in der gewohnten Weise am Alltagsgeschehen teilnehmen, ist es unumgänglich, dass sie sich mit der Bezugserzieherin über den Verbleib ihres Kindes, in der Kindertagesstätte, während der Krankheitsphase austauschen. Der Genesungsprozess gelingt in einer ruhigen Atmosphäre zuhause am besten.

Des Weiteren gelten die Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes, auf das wir im entsprechenden Merkblatt verweisen.

> zurück zur Übersicht