Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich

Eingang des DBG-Schweich

Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium startete im Schuljahr 2001/2002 mit zwei fünften Klassen zu je 26 Schülerinnen und Schülern. Mit Wirkung vom 1. August 2003 wurde der Schule die Bezeichnung „Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, staatlich anerkanntes Ganztagsgymnasium (Ersatzschule) in Trägerschaft der Dietrich-Bonhoeffer-Stiftung Trier“ vom Land Rheinland-Pfalz verliehen. Staatlich anerkannte Ersatzschulen sind Schulen in freier Trägerschaft, die mit öffentlichen Schulen vergleichbar sind. Sie verleihen die gleichen Qualifikationen und Abschlüsse wie öffentliche Schulen. Reformpädagogische Ansätze bestimmen die inhaltliche Ausrichtung der evangelischen Ganztagsschule.

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Dietrich-Bonhoeffer-Stiftung Trier

Träger des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Schweich ist die Dietrich-Bonhoeffer-Stiftung Trier (DBS). Stifter sind der Evangelische Kirchenkreis Trier sowie die Evangelischen Kirchengemeinden Ehrang, Trier und Wittlich. Die DBS ist eine kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts. Vorsitzender des Stiftungsvorstands ist Assessor Thomas Luxa vom Evangelischen Kirchenkreis Trier. Dem Stiftungsvorstand gehören weiterhin an: Renate von Schubert (Kirchengemeinde Ehrang), Cornelia Melchior (Kirchengemeinde Trier), Jürgen Grünewald (Kirchengemeinde Wittlich) und Ekkehard Lagoda (Schulreferat des Kirchenkreises). Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung und Erziehung. Dieser Satzungszweck wird verwirklicht durch die Trägerschaft der evangelischen Ganztagsschule "Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium" in Schweich.

Erwachsenenbildung

Evangelische Erwachsenenbildung hat den Auftrag, die aktuellen, die Lebenssituation des Menschen betreffenden Probleme aufzugreifen. Die Evangelische Erwachsenenbildung geht von einem ganzheitlichen Menschen-und Gesellschaftsverständnis aus. Es gibt keinen Bereich der Gesellschaft und der Weltgemeinschaft insgesamt, der nicht unter Gottes Gebot und Verheißung stünde und somit nicht nach den Leitlinien von Mitmenschlichkeit Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung gelebt und gestaltet werden sollte und könnte.

 

Dieses umfassende, ganzheitliche Verständnis beinhaltet keinen Totalitätsanspruch. Es bedeutet aber andererseits, dass kirchliche Erwachsenenbildung nicht nur auf bestimmte Bereiche beschränkt werden kann. Deshalb bringt Evangelische Erwachsenenbildung die prinzipiellen Fragen des Zusammenlebens und die Fragen nach dem Sinn menschlichen Lebens ins Gespräch. Evangelische Erwachsenenbildung hat den Auftrag, aktuelle Probleme aufzugreifen - Probleme, die den Menschen in seiner Lebenssituation unmittelbar betreffen.

 

Dazu gehört eine Reihe zentraler Fragen: Wie gestalten wir unsere Gesellschaft? Wie gehen wir in Zukunft mit der Natur um? Und: Wie steht es um den notwendigen gesellschaftlichen Wertekonsens, der durch Individualisierung, Ausgrenzung von Andersdenkenden und einer wachsenden Gewaltbereitschaft in Frage gestellt wird?

 

Evangelische Erwachsenenbildung kann und will in diesen Fragen keine fertigen Antworten geben. Vielmehr hilft sie den Menschen, sich im eigenen und gesellschaftlichen Leben zu orientieren. Evangelische Erwachsenenbildung kann die Bereitschaft zur Veränderung erhalten, sie kann Hilfen für das konkrete Tun geben. Dabei vertraut sie auf die Fähigkeiten der Menschen, auf ihre Neugier und ihre Lernbereitschaft.

 

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