Via Reformata Köln: Drei neue Stationen eingeweiht

Unter dem Klang von Bläsern wurden drei neue Stationen der Via Reformata in Köln eröffnet. Foto: Stefan Rahmann

An drei neuen Stationen der Via Reformata in Köln können Interessierte nun noch mehr Geschichte des Protestantismus am Rhein nacherleben. Acht von insgesamt zwölf Stationen sind jetzt fertiggestellt und berichten davon, wie Protestantinnen und Protestanten von der Zeit der Reformation bis heute das Stadtgeschehen in Köln geprägt haben.

Die neuen Stationen sind das Reiterdenkmal Friedrich Wilhelm III. auf dem Heumarkt, die Trinitatiskirche am Filzengraben und der Friedhof an der Elendskirche St. Gregorius, südlich der Severinsbrücke in der Straße An St. Katharinen. Bodenplatten oder Stelen verweisen jeweils auf die Stationen der Via Reformata. Einen ausführlichen Bericht über die Eröffnung mit dem Kölner Stadtsuperintendenten  Bernhard Seiger gibt es auf der Webseite Evangelisch leben in Köln und Region.

Landeskirchliche Stiftung fördert die Via Reformata

Gefördert wurden die drei neuen Stationen der Via Reformata mit 2500 Euro von der Wilhelm-Schrader-Stiftung. Die Stiftung mit Sitz in Düsseldorf fördert die Verbreitung reformatorischen oder allgemein protestantischen Gedankenguts und dessen Darstellung in der Öffentlichkeit. Bewerben können sich Projekte, die evangelische Standpunkte überzeugend und kreativ zum Ausdruck bringen: in Büchern, Texten oder Reden, aber auch in architektonischen, räumlichen, klanglichen oder filmischen Botschaften. Förderungen können hier beantragt werden. Fragen beantwortet die Geschäftsführerin des Kuratoriums, Birte Laubach, unter  birte.laubach@ekir.de.

 

  • 18.4.2023
  • Red.
  • Stefan Rahmann