Gemeinsam glaubhaft Glauben leben

Herzlich Willkommen auf der Website der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich.

Wir sind eine einladende Diasporagemeinde mit ca. 5.200 Gemeindegliedern und 2 Predigstätten. Über Ihre Anregungen zu dieser Webseite freuen wir uns sehr.

Jahreslosung 2016:

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

                                                                    (Jesaja 66,13)              

Öffnungszeiten des Gemeindebüros

Das Gemeindebüro ist wie folgt geöffnet:

montags, mittwochs und donnerstags

jeweils von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr

donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr
(außerhalb der Ferien- und Urlaubszeit)

Beginn des Katechumenenunterrichts für den Jahrgang 2003/2004

- Beginn des Katechumenenunterrichts -

Der Katechumenenunterricht für den Jahrgang 2003/04 startet für die neuen Gruppen mit zwei Projektnachmittagen.

Diese finden am Dienstag, 13. September, sowie am Dienstag, 20. September, jeweils von 14 bis 16 Uhr im Gemeindehaus in der Trierer Landstr. 11 in Wittlich statt.

Hier erhalten Sie das Anmeldeformular.

Neues Presbyterium eingeführt

Am Sonntag, 13. März 2016 wurde in einem feierlichen Gottesdienst das neu gewählte Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Wittlich ins Amt eingeführt. Zusammen mit den Geistlichen werden die Presbyterinnen und Presbyter in den kommenden vier Jahren die Gemeinde leiten.

 

Dem Presbyterium gehören an:

v.l.n.r. Pfarrer Burgard, Sibylle Frömsdorf, Thomas Nummer, Anne Wettstein, Birgit Grünfelder, Cornelia Melchior, Ulrike George, Dagmar Gerke, Harald Szczepanowski, Gerd Schumacher, Pfarrerin Triebler, Thomas Grawemeyer.

 

Mit großem Dank für ihr zeitintensives Engagement in den letzten Jahren wurden Jürgen Grünewald, Elvira Lukanowski, Ina Bormann und Marius Becker aus dem Leitungsgremium verabschiedet.

 

Willlkommenskultur

 W I L L K OM M E N S K U L T U R

 Sie, liebe Leser, sind sicher über die Medien gut darüber informiert, dass immer mehr Menschen aus fremden Ländern bei uns Zuflucht suchen und wie schwierig es trotz der Anstrengungen der Behörden ist, für angemessene Lebensumstände zu sorgen. Alle Bürgerinnen und Bürger stehen hier in der Verantwortung, wir als Christen sicher ganz besonders. In einem Gespräch im Anschluss an den Gottesdienst am 8. März 2015 wurde bereits auf die Situation aufmerksam gemacht. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen:

 In der Stadt Wittlich leben zurzeit etwa 90 Flüchtlinge bzw. Asylbewerber; in diesem Jahr werden es vermutlich deutlich mehr werden. Sie stammen noch in der Mehrzahl aus Mazedonien und anderen osteuropäischen Staaten, zunehmend natürlich aus dem Nahen Osten. Manche kommen aus wirtschaftlichen Gründen nach Mitteleuropa, weil sie in ihren Heimatländern kein menschenwürdiges Leben führen können. Bei uns glauben viele, diese Leute als „Wirtschaftsflüchtlinge“ abtun zu können. Wenn man sich vor Augen hält, welche Entbehrungen und Gefahren sie auf sich nehmen, - denken wir nur an Lampedusa - versteht man die echte Not, die hinter ihrer Flucht steht. Natürlich wäre es besser, die wirtschaftliche, soziale, politische Situation in den Herkunftsländern zum Besseren zu verändern, aber das ist zumindest kurzfristig schwierig bis unmöglich, und den Flüchtlingen hilft diese Einsicht auch überhaupt nicht weiter.

 Bei der Stadtverwaltung Wittlich sind eine Sachbearbeiterin und ein Sachbearbeiter neben ihren anderen Aufgaben mit der Sorge für die Flüchtlinge betraut. Eine Begleitung dieser Menschen im Alltag ist ihnen natürlich absolut unmöglich. In einem Gespräch mit Bürgermeister und Stadtverwaltung ist die Notwendigkeit deutlich geworden, ein möglichst weit gespanntes Netzwerk an ehrenamtlicher Hilfe aufzubauen. Die Katholische Pfarreiengemeinschaft und die Evangelische Kirchengemeinde möchten dabei mit anderen ehrenamtlich tätigen Gruppen zusammenarbeiten. Im Augenblick laufen die Initiativen auf Stadtebene an, aber die Verbandsgemeinde, zu der einige Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinde gehören, dürfte dieselben Probleme haben. Wenn wirksame Hilfe möglich sein soll, ist die Bereitschaft aller Gruppen und aller einzelnen Gemeindeglieder vonnöten. Ganz konkret sollten Sie sich z.B. Folgendes fragen:

 - Kann ich Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen oder weiß ich, wo vielleicht welcher verfügbar ist? (Die Miete wird über die Stadtverwaltung geregelt.)

- Kann ich einen einzelnen Flüchtling oder eine Familie bei den ersten Schritten bei uns oder auch einige Zeit oder - das wäre das Ideale – dauerhaft im Sinne einer Patenschaft betreuen?

- Kann ich mit Sprachkenntnissen aushelfen?

- Kann ich ein nicht mehr benutztes, aber noch intaktes Fahrrad abgeben?

- Kann ich Flüchtlinge, vor allem Kinder und Jugendliche, an Vereine vermitteln, um Freizeitgestaltung zu ermöglichen? (Eventuelle Mitgliedsbeiträge übernimmt die Stadtverwaltung.)

 Wer auf irgendeine Art Hilfe anbieten kann und will, erfährt über mich, an wen er sich wenden kann.

 Für die Evangelische Kirchengemeinde

Pastor Johannes Burgard
Sporgraben 8
54516 Wittlich
Tel: 06571-9546513
burgard.wittlich@ekkt.de

Anmerkung: Der ursprüngliche Text stammt von Karl-Heinz Musseleck. Er hat ihn freundlicherweise zur Verfügung gestellt.