Gemeinsam glaubhaft Glauben leben

Herzlich Willkommen auf der Website der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich.

Wir sind eine einladende Diasporagemeinde mit ca. 5.200 Gemeindegliedern und 2 Predigstätten. Über Ihre Anregungen zu dieser Webseite freuen wir uns sehr.

Jahreslosung 2017:

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Ez 36,26)

  

Öffnungszeiten des Gemeindebüros

Das Gemeindebüro ist wie folgt geöffnet:

montags, mittwochs und donnerstags
jeweils von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr

donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr
(außerhalb der Ferien- und Urlaubszeit)

Am Rosenmontag und Faschingsdienstag bleibt das Büro geschlossen.

Gute Vorsätze - Konzert mit Manfred Siebald in der Christuskirche

Es ist der 4.März 2017, 18.00 Uhr in der Christuskirche in Wittlich. Nach seinem elanvoll vorgetragenen Eingangslied „Danke, dass du da bist“ fragt der Liedermacher Manfred Siebald seine etwa 100 Zuhörer:

Was habt ihr vor 63 Tagen gemacht? Nachdenkliches Schweigen in der Runde.

 Welche guten Vorsätze habt ihr an Silvester gefasst, was ist aus ihnen geworden?

In den nächsten zwei Stunden singt, musiziert und spricht der Künstler über unseren gemeinsamen christlichen Glauben, seinen persönlichen Zugang dazu und er regt an, ehrlich auf das eigene Leben und die Vorsätze zu schauen.

M.Siebald hat wie wenige Menschen die Gabe, anderen Menschen Gott ohne übertriebene Frömmigkeit und moralischen Zeigefinger näherzubringen. Seine Lieder, seine Geschichten und seine mit viel Gefühl erteilten Ratschläge geben Kraft, mit den alltäglichen Sorgen und Nöten zurechtzukommen. Die Art, wie er seine Zuhörer mit Leichtigkeit und einer kräftigen Prise Humor durch die Höhen und Tiefen des Lebens führt, nimmt man gerne an, weil es so selbstverständlich klingt und weil es sich gut anfühlt.

Und es durfte mitgesungen werden, zuerst zögerlich und verhalten, dann kräftig und hoffnungsfroh: „Heile dieses Land“, „Es geht ohne Gott in die Dunkelheit“, „Alle Tage, alle Nächte“, „Gut, dass wir einander haben“, „Gott sei gelobt für halbe Sachen“, um nur einige zu nennen.

Spätestens zum Finale wurden die Herzen der Zuhörer noch einmal besonders erfasst: Das Lied „Deine letzten Schritte, .. rechter Fuß, linker Fuß“ brachte bei vielen Zuhörern in Erinnerung, wie sie von lieben Menschen Abschied genommen haben. Manches Tränchen wurde vergossen.

Bei „Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen“ konnte noch einmal kräftig mitgesungen werden.

Die Ausgangskollekte spendete Manfred Siebald an ein christliches Jugendnetzwerk in Namibia.

Manfred Siebald tritt mit seinen Liedern seit 1970 öffentlich auf, mehr als 3000 Konzerte hat er bis dato gegeben. Der emeritierte Professor für Amerikanistik aus einem kleinen Ort bei Mainz absolviert jedes Jahr 60-70 Auftritte in Europa und Übersee. Er verspürt nicht nur Spaß, sondern starke innere Freude darin, seine christliche Grundeinstellung und Zuversicht anderen Menschen zu vermitteln. In Wittlich trug er seine Lieder auf 7 unterschiedlichen Gitarren vor.

Für alle diejenigen, die diesen eindrucksvollen Künstler verpasst haben oder die sich noch einmal verzaubern lassen möchten: Am 21.April in der Evangelischen Kirche in Speicher ist Gelegenheit dazu, wenn Manfred Siebald in der dortigen Gemeinde Station macht.

Stellenausschreibung Gemeindepädagogin/Gemeindepädagoge

In der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich – im Kirchenkreis Trier – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines pädagogischen Mitarbeiters m/w mit einem Dienstumfang von 75 % zu besetzen. Die Anstellung und Vergütung erfolgt nach BAT-KF und ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

Die komplette Ausschreibung erhalten sie hier.

Willlkommenskultur

 W I L L K OM M E N S K U L T U R

 Sie, liebe Leser, sind sicher über die Medien gut darüber informiert, dass immer mehr Menschen aus fremden Ländern bei uns Zuflucht suchen und wie schwierig es trotz der Anstrengungen der Behörden ist, für angemessene Lebensumstände zu sorgen. Alle Bürgerinnen und Bürger stehen hier in der Verantwortung, wir als Christen sicher ganz besonders. In einem Gespräch im Anschluss an den Gottesdienst am 8. März 2015 wurde bereits auf die Situation aufmerksam gemacht. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen:

 In der Stadt Wittlich leben zurzeit etwa 90 Flüchtlinge bzw. Asylbewerber; in diesem Jahr werden es vermutlich deutlich mehr werden. Sie stammen noch in der Mehrzahl aus Mazedonien und anderen osteuropäischen Staaten, zunehmend natürlich aus dem Nahen Osten. Manche kommen aus wirtschaftlichen Gründen nach Mitteleuropa, weil sie in ihren Heimatländern kein menschenwürdiges Leben führen können. Bei uns glauben viele, diese Leute als „Wirtschaftsflüchtlinge“ abtun zu können. Wenn man sich vor Augen hält, welche Entbehrungen und Gefahren sie auf sich nehmen, - denken wir nur an Lampedusa - versteht man die echte Not, die hinter ihrer Flucht steht. Natürlich wäre es besser, die wirtschaftliche, soziale, politische Situation in den Herkunftsländern zum Besseren zu verändern, aber das ist zumindest kurzfristig schwierig bis unmöglich, und den Flüchtlingen hilft diese Einsicht auch überhaupt nicht weiter.

 Bei der Stadtverwaltung Wittlich sind eine Sachbearbeiterin und ein Sachbearbeiter neben ihren anderen Aufgaben mit der Sorge für die Flüchtlinge betraut. Eine Begleitung dieser Menschen im Alltag ist ihnen natürlich absolut unmöglich. In einem Gespräch mit Bürgermeister und Stadtverwaltung ist die Notwendigkeit deutlich geworden, ein möglichst weit gespanntes Netzwerk an ehrenamtlicher Hilfe aufzubauen. Die Katholische Pfarreiengemeinschaft und die Evangelische Kirchengemeinde möchten dabei mit anderen ehrenamtlich tätigen Gruppen zusammenarbeiten. Im Augenblick laufen die Initiativen auf Stadtebene an, aber die Verbandsgemeinde, zu der einige Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinde gehören, dürfte dieselben Probleme haben. Wenn wirksame Hilfe möglich sein soll, ist die Bereitschaft aller Gruppen und aller einzelnen Gemeindeglieder vonnöten. Ganz konkret sollten Sie sich z.B. Folgendes fragen:

 - Kann ich Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen oder weiß ich, wo vielleicht welcher verfügbar ist? (Die Miete wird über die Stadtverwaltung geregelt.)

- Kann ich einen einzelnen Flüchtling oder eine Familie bei den ersten Schritten bei uns oder auch einige Zeit oder - das wäre das Ideale – dauerhaft im Sinne einer Patenschaft betreuen?

- Kann ich mit Sprachkenntnissen aushelfen?

- Kann ich ein nicht mehr benutztes, aber noch intaktes Fahrrad abgeben?

- Kann ich Flüchtlinge, vor allem Kinder und Jugendliche, an Vereine vermitteln, um Freizeitgestaltung zu ermöglichen? (Eventuelle Mitgliedsbeiträge übernimmt die Stadtverwaltung.)

 Wer auf irgendeine Art Hilfe anbieten kann und will, erfährt über mich, an wen er sich wenden kann.

 Für die Evangelische Kirchengemeinde

Pastor Johannes Burgard
Sporgraben 8
54516 Wittlich
Tel: 06571-9546513
burgard.wittlich@ekkt.de

Anmerkung: Der ursprüngliche Text stammt von Karl-Heinz Musseleck. Er hat ihn freundlicherweise zur Verfügung gestellt.