Gemeinsam glaubhaft Glauben leben

Herzlich Willkommen auf der Website der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich.

Wir sind eine einladende Diasporagemeinde mit ca. 5.200 Gemeindegliedern und 2 Predigstätten. Über Ihre Anregungen zu dieser Webseite freuen wir uns sehr.

Jahreslosung 2016:

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

                                                                    (Jesaja 66,13)              

Öffnungszeiten des Gemeindebüros

Das Gemeindebüro ist wie folgt geöffnet:

montags, mittwochs und donnerstags
jeweils von 9.00 Uhr - 12.00 Uhr

donnerstags von 15.00 - 17.00 Uhr
(außerhalb der Ferien- und Urlaubszeit)

Stellenausschreibung Gemeindepädagogin/Gemeindepädagoge

In der Evangelischen Kirchengemeinde Wittlich – im Kirchenkreis Trier – ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle eines pädagogischen Mitarbeiters m/w mit einem Dienstumfang von 75 % zu besetzen. Die Anstellung und Vergütung erfolgt nach BAT-KF und ist zunächst auf zwei Jahre befristet.

Die komplette Ausschreibung erhalten sie hier.

Schöpfung erleben.

Die Evangelische Kirchengemeinde Wittlich lädt zu einer meditativen Wanderung durch die Weinberge am Stadtrand von Wittlich zum ökumenischen Schöpfungstag ein. mehr...

Unser Bau auf Gottes Grund

Manderscheid - Unter diesem Motto feierten die evangelischen Christen der Kirchengemeinde Wittlich mit vielen katholischen Schwestern und Brüdern im Glauben am vergangenen Sonntag in der Trinitatiskirche in Manderscheid das 60jährige Jubiläum der Errichtung dieses Gotteshauses.  mehr...

Ein Hinweis zum Gemeindebrief

Die Redaktion des Gemeindebriefes hat Anfang Juli 2016 den aktuellen Brief Nr 204 fertiggestellt. Leider häufen sich seit der EDV Umstellung des staatlichen Einwohnermeldeverzeichnisses die Unregelmäßigkeiten im Versand und in der Verteilung.


Etliche evangelische Christen sind nicht nicht mehr als solche eingetragen, dutzende Personen fehlen einfach oder werden anderen Glaubensgemeinschaften zugeordnet. Ganz zu schweigen davon, dass viele Haushaltsvorstände, und damit die Adressaten des Gemeindebriefes, nicht mehr als solche zu erkennen sind.

 

Das Kirchenbüro arbeitet an der Fehlerminimierung, ist dabei aber auf eine korrekte staatliche Liste angewiesen.

 

Sollten Sie oder Ihre Bekannten in den letzten Wochen keinen Gemeindebrief erhalten haben, melden Sie sich bitte im Gemeindebüro telefonisch oder per Mail. Vielleicht lesen Sie dieses Mal den Brief noch elektronisch hier im Internet, den nächsten erhalten Sie dann -hoffentlich- wieder per Post oder durch Austräger.

Willlkommenskultur

 W I L L K OM M E N S K U L T U R

 Sie, liebe Leser, sind sicher über die Medien gut darüber informiert, dass immer mehr Menschen aus fremden Ländern bei uns Zuflucht suchen und wie schwierig es trotz der Anstrengungen der Behörden ist, für angemessene Lebensumstände zu sorgen. Alle Bürgerinnen und Bürger stehen hier in der Verantwortung, wir als Christen sicher ganz besonders. In einem Gespräch im Anschluss an den Gottesdienst am 8. März 2015 wurde bereits auf die Situation aufmerksam gemacht. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen:

 In der Stadt Wittlich leben zurzeit etwa 90 Flüchtlinge bzw. Asylbewerber; in diesem Jahr werden es vermutlich deutlich mehr werden. Sie stammen noch in der Mehrzahl aus Mazedonien und anderen osteuropäischen Staaten, zunehmend natürlich aus dem Nahen Osten. Manche kommen aus wirtschaftlichen Gründen nach Mitteleuropa, weil sie in ihren Heimatländern kein menschenwürdiges Leben führen können. Bei uns glauben viele, diese Leute als „Wirtschaftsflüchtlinge“ abtun zu können. Wenn man sich vor Augen hält, welche Entbehrungen und Gefahren sie auf sich nehmen, - denken wir nur an Lampedusa - versteht man die echte Not, die hinter ihrer Flucht steht. Natürlich wäre es besser, die wirtschaftliche, soziale, politische Situation in den Herkunftsländern zum Besseren zu verändern, aber das ist zumindest kurzfristig schwierig bis unmöglich, und den Flüchtlingen hilft diese Einsicht auch überhaupt nicht weiter.

 Bei der Stadtverwaltung Wittlich sind eine Sachbearbeiterin und ein Sachbearbeiter neben ihren anderen Aufgaben mit der Sorge für die Flüchtlinge betraut. Eine Begleitung dieser Menschen im Alltag ist ihnen natürlich absolut unmöglich. In einem Gespräch mit Bürgermeister und Stadtverwaltung ist die Notwendigkeit deutlich geworden, ein möglichst weit gespanntes Netzwerk an ehrenamtlicher Hilfe aufzubauen. Die Katholische Pfarreiengemeinschaft und die Evangelische Kirchengemeinde möchten dabei mit anderen ehrenamtlich tätigen Gruppen zusammenarbeiten. Im Augenblick laufen die Initiativen auf Stadtebene an, aber die Verbandsgemeinde, zu der einige Gemeindeglieder unserer Kirchengemeinde gehören, dürfte dieselben Probleme haben. Wenn wirksame Hilfe möglich sein soll, ist die Bereitschaft aller Gruppen und aller einzelnen Gemeindeglieder vonnöten. Ganz konkret sollten Sie sich z.B. Folgendes fragen:

 - Kann ich Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen oder weiß ich, wo vielleicht welcher verfügbar ist? (Die Miete wird über die Stadtverwaltung geregelt.)

- Kann ich einen einzelnen Flüchtling oder eine Familie bei den ersten Schritten bei uns oder auch einige Zeit oder - das wäre das Ideale – dauerhaft im Sinne einer Patenschaft betreuen?

- Kann ich mit Sprachkenntnissen aushelfen?

- Kann ich ein nicht mehr benutztes, aber noch intaktes Fahrrad abgeben?

- Kann ich Flüchtlinge, vor allem Kinder und Jugendliche, an Vereine vermitteln, um Freizeitgestaltung zu ermöglichen? (Eventuelle Mitgliedsbeiträge übernimmt die Stadtverwaltung.)

 Wer auf irgendeine Art Hilfe anbieten kann und will, erfährt über mich, an wen er sich wenden kann.

 Für die Evangelische Kirchengemeinde

Pastor Johannes Burgard
Sporgraben 8
54516 Wittlich
Tel: 06571-9546513
burgard.wittlich@ekkt.de

Anmerkung: Der ursprüngliche Text stammt von Karl-Heinz Musseleck. Er hat ihn freundlicherweise zur Verfügung gestellt.