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Orgelvesper in der Konstantin-Basilika mit Marie-Agnès Grall-Menet

Am Samstag, dem 8. April 2017 beginnt um 18 Uhr eine Orgelvesper in der Konstantin-Basilika.

Marie-Agnès Grall-Menet, Organistin der Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnet in Paris, spielt an der großen symphonischen Eule-Orgel der Basilika Werke von J.S.Bach, Théodore Dubois, Jean Langlais, Louis Vierne (Carillon de Westminster) u.a. Karten sind an der Abendkasse (ab 17:15 Uhr) zum Preis von 6 € / 3 € (ermäßigt) erhältlich.


MARIE-AGNÈS GRALL-MENET
hat am Conservatoire nationale in Paris den Ersten Preis in Orgel (1978), Fuge (1983) und einen Preis für Kontrapunkt erhalten. Sie besuchte dort die Klassen von Rolande Falcinelli, Jean-Paul Holstein, Pierre Lantier, Jean Lemaire und Michel Merlet. Sie wurde in Lille im Jahre 1954 geboren. Ihre ersten Orgellehrer waren Jeanne Poulain an der regionalen Musikhochschule in Lille und später Jean Langlais an der Schola Cantorum in Paris, wo sie mehrere Auszeichnungen erhielt. Sie nahm an mehreren internationalen Wettbewerben teil und wurde ausgezeichnet (z.B. Prix de piano Bach-Albert Levêque, Paris 1972; Internationaler Orgelpreis Albert Schweizer, Deventer (NL) 1980). Mit 17 Jahren wurde Marie-Agnès Grall-Menet Organistin der Kirche Notre-Dame d'Espérance in Paris. Mit 18 Jahren gab sie ihr erstes Konzert in Notre-Dame in Versailles und spielte bis heute Konzerte in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Nordamerika sowie Kanada. Sie tritt zusammen mit diversen Ensembles auf (z.B. mit 2 Trompetern der Pariser Oper oder auch mit ihrem Sohn, Geiger an der Pariser Oper, und Lea Sarfati, lyrische Sopranistin). Seit 1989 ist sie Organistin in Saint-Nicolas du Chardonnet in Paris und zeichnet dort verantwortlich für die geistlichen Konzerte. Ihr Repertoire reicht von Musik der Renaissance bis zur Gegenwart. Marie-Agnès Grall-Menet ist als Orgel- und Klavierpädagogin tätig und hat diverse Kompositionen veröffentlicht.


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