Evangelischer Kirchenkreis Trier

Der Evangelische Kirchenkreis Trier ist der flächengrößte Kirchenkreis der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er ist die Gemeinschaft von Kirchengemeinden im Süden der rheinischen Landeskirche in der Nachbarschaft zu Luxemburg, Belgien und Frankreich. Neben alten Kirchengemeinden in überwiegend evangelischen Regionen des Hunsrücks und an der Mosel finden sich Stadtgemeinden im Großraum Trier und Landgemeinden in Eifel, Hunsrück, an Mosel und Saar, in denen evangelisches Leben in der Minderheit ist. Zu den Kirchengemeinden gehören Menschen, die in die Region zugezogen sind, und solche, deren Familien hier seit Generationen ansässig sind.

Zum Kirchenkreis Trier gehören derzeit 20 Gemeinden zwischen Nordrhein-Westfalen im Norden, dem Saarland im Süden, der Grenze zu Luxemburg und Belgien im Westen und der Mitte des Hunsrücks im Osten. Auf rund 4.900 Quadratkilometern sind die 57 072 evangelischen Christinnen und Christen meist in der Minderheit (Stand: 31.12.2012). Diese Diasporasituation, in der nur rund 10 % der Bevölkerung evangelisch ist, prägt den Kirchenkreis, auch wenn es in Teilen des Hunsrücks und an der Mosel Gemeinden mit überwiegend evangelischer Bevölkerung gibt.

Leitbild

Seit Juni 2005 hat der Evangelische Kirchenkreis Trier ein Leitbild. Das Leitbild will "durch Vergewisserung der Grundlagen, Ziele, Aufgaben und Visionen Orientierung geben in sich verändernden Situationen". Tragendes Fundament des Kirchenkreises ist die frohe Botschaft von Jesus Christus.

Leitbild des Kirchenkreises als pdf-Datei

Der Kreissynodalvorstand (KSV)

Mitglieder

Dr. Jörg Weber, Superintendent

Thomas Luxa, Assessor

Maren Vanessa Kluge, Skriba

Christiane Schwickerath, Synodalälteste Frauen

Anita Thomsen, Synodalälteste Hunsrück

Margret Barz, Synodalälteste Hunsrück-Saar

Georg-Friedrich Lütticken, Synodalältester Trier

Annegret Nintemann, Synodalälteste Eifel

Rainer Marmann, Synodalältester Eifel-Mosel

 

Stellvertretende Mitglieder

Frank Meckelburg, 1. stellvertretender Skriba

Johann Peter Winter, 2. stellvertretender Skriba

Ute Jungblut, Synodalälteste Frauen

Klaus Dieterich, Synodalältester Hunsrück

Friederike Scholz, Synodalälteste Hunsrück-Saar

Renate von Schubert, Synodalälteste Trier

Ullrich Papschik, Synodalältester Eifel

Thomas Grawemeyer, Synodalältester Eifel-Mosel

Delegierte für die Landessynode

Renate von Schubert
Rainer Marmann
Pfarrer Hans-Ulrich Ehinger
Superintendent Dr. Jörg Weber

Stichwort Kreissynodalvorstand

Der Kreissynodalvorstand (KSV) "regiert" den Kirchenkreis zwischen den Kreissynoden. Er setzt sich aus drei theologischen und sechs nicht-theologischen Mitgliedern zusammen. Die Leitung liegt bei dem Superintendenten. Zu den Aufgaben des Kreissynodalvorstandes zählen: 

  • die Beschlüsse der Synode auszuführen
  • die Tagungen der Kreissynode vorzubereiten und zu leiten
  • den Kirchenkreis im Rechtsverkehr nach außen zu vertreten
  • die Dienstaufsicht über die Theologinnen und Theologen und das ganze Personal des Kirchenkreises zu üben
  • die Aufsicht über das Kassenwesen wahrzunehmen
  • Streitigkeiten in den Gemeinden zu schlichten

Unter der Leitung des Superintendenten führt der KSV die Visitationen der Kirchengemeinden durch und informiert sich so über die Arbeit vor Ort, spricht mit den Presbyterinnen und Presbytern und den Bediensteten.

Synodalbeauftragte für kirchliche Arbeitsgebiete

Aussiedlerarbeit
Pfarrer Florian Brödner, Kgm Thalfang-Morbach

Baufragen
Jürgen Grünewald, Allensteiner Straße 46, 54516 Wittlich

Christlich-islamisches Gespräch
Pfarrer Winfrid Krause, Kgm Thalfang-Morbach

Christlich-jüdisches Gespräch
Pfarrer Christopher König, Engelstr. 12, 54290 Trier

Deutscher Evangelischer Kirchentag
Pfarrer Christoph Urban, Kgm Konz-Karthaus  
Pfarrer Johann Peter Winter, Kgm Saarburg

Fortbildung
Pfarrer Dr. Jörg Weber, kreisk. Pfarrstelle

Innerdeutsche Ökumene
Pfarrer Thomas Luxa, Kgm Trier

Migration
Pfarrer Christoph König, Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Trier

Prädikantinnen- und Prädikantenarbeit
Uschi Fusenig, Oberkleinich 38, 54338 Kleinich 

Sekten- und Weltanschauungsfragen
Pfarrer Hans-Ulrich Ehinger, Kgm Bitburg 

Synodale Archivpflege
Pfarrer Erik Zimmermann, Kgm Hottenbach-Stipshausen 

Weltmission und Partnerschaftsarbeit
Pfarrerin Sabine Meckelburg, Kgm Daun

Superintendent

Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Trier ist Pfarrer Dr. Jörg Weber. Seit 2013 leitet er die Geschicke des Kirchenkreises. Ihm obliegt die Dienstaufsicht über die Pfarrerinnen und Pfarrer. Darüber hinaus steht er auch für seelsorgerliche Beratung zur Verfügung. Soll ein Theologe oder eine Theologin ordiniert oder in eine Pfarrstelle eingeführt werden, ist der Superintendent der richtige Ansprechpartner.

Wird ein neuer Pfarrer gewählt, leitet er die Pfarrwahl. Auf der Kreissynode legt er in seinem Bericht Rechenschaft über seine Arbeit ab, berichtet über die wichtigsten Ereignisse im Kirchenkreis und die kirchlich relevanten Themen. Seine Stellvertreter sind der Assessor (stellvertretender Superintendent) und der Skriba (Schriftführer).

Superintendentur

Bei Jutta Ihlenfeldt laufen die Informationen aus dem Kirchenkreis wie in einem Knotenpunkt zusammen: Sie möchten den Superintendenten sprechen? Den Terminkalender ihres Chefs kennt sie, vermittelt Ihr Gespräch oder macht einen Termin aus. Viele wenden sich an die Sekretärin: Menschen aus den Kirchengemeinden mit Anfragen. Sie hilft weiter u. a., indem sie Sie an die richtige Stelle vermittelt. Sie leitet die Post aus den Gemeinden auf dem Dienstweg zum Landeskirchenamt nach Düsseldorf.

Die Mitteilungen der Kirchenleitung schickt sie weiter in die Gemeinden. Ohne Jutta Ihlenfeldt würde der Kirchenkreis nicht laufen. Sie achtet darauf, dass Termine eingehalten werden, verschickt Einladungen, sammelt Tagesordnungspunkte für die Sitzungen des Kreissynodalvorstands. Die gründliche Vor- und Nachbereitung der Kreissynoden zählen ebenfalls zu ihren Aufgaben. Allerdings landen auch Irrläufer bei ihr.

Patenbescheinigungen z. B. kann sie leider nicht ausstellen. Die gibt es bei den Gemeinde- und Pfarrämtern.