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„Gewaltfreie Kommunikation“ am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Schweich - Projekt der Klasse 8b ist ein voller Erfolg

Vom 28. bis 31. Januar 2018 fand in der Klasse 8b das Projekt "Worte sind Fenster- oder sie sind Mauern" über "Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg" statt.

Was es mit gewaltfreier Kommunikation auf sich hat, zum Beispiel welche Formen von Gewalt es gibt und welche Chancen im Verzicht auf verbale Gewalt liegen, war der Einstieg in das wichtige Thema Kommunikation. Außerdem wurde den Schülerinnen und Schülern gezeigt, dass es in einem Konflikt eine sichtbare und eine unsichtbare Seite gibt (Eisbergmodell) und dass es vier Schritte gibt, mit deren Hilfe man in Konflikten konstruktiv eine Lösung finden kann, ohne seinen Gegenüber zu verletzen: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte. Dass ehrliche Konfliktkommunikation manchmal auch Mut braucht, zeigte das Komfort-/ Risikomodell.

Dabei wurde der Tag auch von kleinen Spielen aufgelockert, die die zwei Trainerinnen, die Schulsozialarbeiterin des DBG Andrea Hüfner und Frau Irene Stangl, Jugendnetzwerk Konz, nicht zu kurz kommen ließen.

An den beiden folgenden Tagen Dienstag und Mittwoch wurde die Klasse geteilt.

Die eine Hälfte lernte mit den zwei Trainerinnen den Unterschied zwischen Wolfs- und Giraffensprache sowie die Wuttreppe und sog. Notausgänge aus der Wut kennen.

Anhand konkreter Konfliktbeispiele aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler setzten diese in Rollenspielen die gelernte Theorie in Praxis um.

Kooperationsspiele ergänzten die Thematik, zum Beispiel die Aufgabe, zusammen eine Stange, die nur auf einem Finger pro Person liegt, auf den Boden zu legen.

Die andere Gruppe spielte ebenfalls Spiele und kletterte mit Herr Halbach, dem Sportlehrer des DBG, an der Kletterwand in der Sporthalle. Dabei ging es um die erlebte Erfahrung, von der Komfortzone in die Risikozone zu gehen.

Die gesamte Klasse war begeistert von dem Projekt. Für einige Schülerinnen und Schüler war es am Ende bedeutend, die berühmten 4 Schritte auch in der eigenen Familie einzuführen.


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