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Karl Marx liest Martin Luther – Dialog-Veranstaltung am Buß- und Bettag

Trier – Wie wirkt sich die Reformation auf spätere Epochen aus? Das Ökumenische Institut für interreligiösen Dialog an der Universität Trier lädt in Kooperation mit der Evangelischen Akademie im Rheinland sowie der ESG Trier ein zu einer besonderen Veranstaltung am Buß- und Bettag, 22. November 2017, um 16.15 Uhr in der Evangelischen Studentinnen- und Studentengemeinde (ESG), im Treff 19, 54296 Trier. Unter dem spannenden Titel „Karl Marx liest Martin Luther“ wird der Berliner Publizist Dr. phil. h.c. Friedrich Dieckmann einen kritischen Blick auf die Lutherrezeption von Karl Marx werfen und das Ergebnis seiner Beobachtungen zur Diskussion stellen.

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Denn für den „Dialog am Buß- und Bettag“ treten zwei Geistesgrößen an, die trotz unterschiedlicher Weltsicht in der Analyse gesellschaftlicher Missstände dennoch einander erstaunlich nahe lagen: Karl Marx und Martin Luther. Martin Luthers revolutionärer Mut zu einer anderen Sicht des Menschen und zum Widerstand gegen staatliche und religiöse Autoritäten und seine unverblümte Kapitalismus-Kritik haben den Trierer Philosophen schwer beindruckt. So klingt es aus manchen Texten von Marx. War die Bewunderung echt oder hat Marx sich seinen Luther als Kapitalismuskritiker für seine Zwecke nur zurechtzitiert?

Der Eintritt ist frei, im Anschluss an die Veranstaltung besteht Gelegenheit zu weiteren Gesprächen bei Brot und Wein.

 

 


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