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Glückwünsche zum 200. Geburtstag und eine These für die Zukunft

Trier – Mit einem bunten Fest hat die Evangelische Kirchengemeinde Trier am Sonntag, 18. Juni 2017, ihren 200. Geburtstag gefeiert. 1817 wurde die damalige „Vereinigte Zivil- und Militärgemeinde“ in Trier gegründet – und auch, wenn die Kirchengemeinde in diesen vergangenen 200 Jahren auf eine bewegte Geschichte zurückblicken könne, sei eines doch stets geblieben: „Es geht um den Glauben an Jesus Christus, es geht darum, dass wir mit ihm verbunden bleiben, bei allem was wir tun“, so Pfarrer Thomas Luxa und Pfarrer Reinhard Müller in ihrer Festpredigt anlässlich des Jubiläums.

Diese Botschaft sei genauso aktuell wie damals - und auch zukunftsweisend: "Von Christus gestärkt, hat sich die Liebe zum Nächsten Raum verschafft. Und so können wir hinausgehen zu allen Menschen in der Welt." Im Anschluss an den Gottesdienst gratulierten neben Superintendent Dr. Jörg Weber vom Evangelischen Kirchenkreis Trier auch Oberbürgermeister Wolfram Leibe sowie Stadtdechant Ralf Schmitz. "Es ist ein stolzes Jubiläum", betonte Wolfram Leibe und ergänzte: "Der heutige Tag spiegelt den großen Reichtum, auch den religiösen Reichtum in dieser Stadt". Die evangelische Kirchengemeinde Trier habe "zur sozialen Balance dieser Stadt sehr viel beigetragen", und sei zudem ein "Zentrum der Kultur" in Trier, so der Oberbürgermeister. Dechant Ralf Schmitz schloss sich dem an und betonte: "Auch wir danken mit Herz und Mund und Händen, dass es Sie gibt". Es sei ein "selbstverständliches Miteinander" möglich geworden in den letzten Jahren, so Schmitz. Superintendent Dr. Jörg Weber gratulierte der Kirchengemeinde im Namen des Evangelischen Kirchenkreises und würdigte deren Tun: "Auf die nächsten Jahre Evangelische Kirchengemeinde Trier, die mit all ihrem Wirken der guten Botschaft vom guten Gott dient, der es gut mit uns meint."

Thesenportal in der Basilika

Letzteres war dann auch zugleich Webers These für die Zukunft der Kirchen - denn neben den Grußworten wartete auf die Gratulanten noch eine besondere Aufgabe: Sie durften wie einst Martin Luther vor 500 Jahren eine eigene These anschlagen. Seit Sonntag steht in der Konstantin-Basilika ein eigens für diesen Anlass gezimmertes Portal - an welches Thesen für Kirche und Gesellschaft im Jahr 2017 angeschlagen werden können. Gleichzeitig sind die Thesen auch auf dem Internet-Portal des Evangelischen Kirchenkreises Trier zu finden. Das Portal, gestaltet vom Prüm Türenwerk Eifel, wird bis zum Reformationsfest am 31. Oktober 2017 in der Kirche zum Erlöser zu finden sein.

Ökumene als Herausforderung und Aufgabe

Und auch für Oberbürgermeister Wolfram Leibe war die These der Zukunft klar: "Das Thema "Ökumene" ist die größte Herausforderung und zugleich die wichtigste Aufgabe der Kirchen unserer Zeit." Dechant Ralf Schmitz fasste das für seine These dann noch einmal so zusammen: "Der gemeinsame Weg ist unumkehrbar!" Alle Thesen können jederzeit auch online unter www.vergnügt-erlöst-befreit.de im Detail nachzulesen - und dort können auch eigene Thesen unkompliziert "angeschlagen" werden. Übrigens: Eine Auswahl der kreativsten und spannendsten Thesen zur Zukunft der Kirchen wird auch beim großen Reformationsfest des Kirchenkreises am 24. September 2017 zu sehen sein.

Weitere Informationen:

Evangelischer Kirchenkreis Trier

Referat für Bildung, Kommunikation und Medien - Öffentlichkeitsarbeit

Engelstraße 12

54292 Trier

Telefon 0651 20900-71

Fax 0651 20900-72

oeffentlichkeitsarbeit@ekkt.de

 

 


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