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Salbungsgottesdienst am 21. Februar um 19 Uhr im Caspar-Olevian-Saal

„Ich bin wunderbar gemacht!" Wann haben Sie das mal von sich selbst gehört? Ich bin wunderbar! So ein Satz kommt mir nur schwer über die Lippen. „Eigenlob stinkt" - so habe ich das jedenfalls als Kind gelernt. Der Beter in Psalm 139 kann das sagen: Ich bin wunderbar! Wunderbar gemacht! Gott hat mich wunderbar gemacht! Er hat das echt gut hingekriegt mit mir.

Foto: Christiane Schmidt; pixelio.de

Wir leben in einer Zeit, in der es nicht an der Tagesordnung ist, sich das zu sagen. Es geht eher darum, jeden Tag besser zu werden. Ich muss erst jemand werden, muss mir verdienen, wunderbar genannt zu werden. Im al­ten Ritual der Salbung können Menschen etwas von ihrem Wert und ihrer Würde erfahren und spüren. Jesus hat sich in der Bibel besonders den vom Leben Gezeichneten zugewendet: Er hat Kranke gesalbt und geheilt. Auch er selbst wurde gesalbt. Ein Zeichen dafür, dass er Gott ganz nah war. Er ist der Gesalbte, der Messias.

In der Salbung kann ich erleben: Gott kommt mir nah. Mir ganz persönlich. Ich bin ihm wichtig. Ich bin ihm wertvoll. Ich bin wertvoll. Mit duftendem Öl wird mir das Kreuz auf die Stirn und die Handflächen gezeichnet. Am Auftakt der Passionszeit, die zu einer Reise nach innen einlädt, kann ich mich bestär­ken lassen: Ich bin wunderbar gemacht! Ich bin wunderbar!

Der Salbungsgottesdienst findet am 21. Februar um 19.00 Uhr im Cas- par-Olevian-Saal statt. Er wird von einem Team gemeinsam vorbereitet und gestaltet. Wenn Sie auch Interesse an der Mitarbeit haben, melden Sie sich bei Pfarrerin Vera Zens (0651-91897502).

Termine der Passionsandachten 2018